Werne. Wegen Glättegefahr findet am Montag (12.01.2026) kein Präsenzunterricht an den Schulen in NRW statt. Das teilte die Bezirksregierung Arnsberg gestern Nachmittag mit. An der Uhlandschule in Werne war man auf die Nachricht gut vorbereitet.
Zwar ist die Unwetterwarnung inzwischen aufgehoben worden, doch der Distanzunterricht in den Werner Schulen läuft – entweder über einzelne Videokonferenzen oder mit Material, das die Lehrkräfte ihren Schützlingen über die Schulserver aufgegeben haben.
Schülerinnen und Schüler, die trotz der Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen, erhalten dort eine angemessene Betreuung, heißt es in der Pressemitteilung der Bezirksregierung. „Das ist nicht zu verwechseln mit einer flächendeckenden Notbetreuung“, erläuterte Silke Hellwig, Leiterin der Uhlandschule. Sie habe gezuckt, als sie davon gestern Abend in regionalen Medien las. „Die Begrifflichkeit bereitet einigen Probleme. Nur Kinder, deren Eltern von der Anordnung zum Distanzunterricht nichts mitbekommen haben und deswegen vor der Schule stehen, erhalten eine Betreuung. Es hätte ja sein können, dass keine Lehrkraft vor Ort ist“, so die Pädagogin weiter.
Zur Uhlandschule haben es die meisten Lehrer/innen am Montagmorgen aber geschafft. „Aus Richtung Münster war es problemlos, aber einige Kolleginnen aus Dortmund sind vorsichtshalber zuhause geblieben“, schildert die Schulleiterin.
Insgesamt sei das Kollegium an der Uhlandschule gut auf die Situation vorbereitet gewesen. Eltern hätten sich an die Lehrkräfte gewandet. „Wir konnten uns gut drauf einstellen und alles abarbeiten. Für diesen einen Tag ist es auch interessant, mal wieder den Blick auf den Distanzunterricht zu richten“, betont Silke Hellwig.
An der Uhlandschule verschickten die Lehrer/innen Material an ihre Klassen. Das Video-Tool habe Probleme bereitet und nicht zuverlässig funktioniert. „Vielleicht war der Server auch überlastet, technisch kann ich das jetzt nicht erklären. Allerdings haben auch noch nicht alle Kinder Zugriff, daher haben wir uns gegen Video-Konferenzen entschieden“, so Silke Hellwig.
Auch an der Wiehagenschule haben die Klassenleitungen in Absprache mit den Fachlehrern Aufgaben zusammengestellt und den Eltern über I-Serv zur Verfügung gestellt, informierte Schulleiterin Nicola Buschkotte.






















