Werne. In Werne kommt es aktuell vermehrt zu Betrugsversuchen zum Nachteil älterer Menschen. Darüber informiert Bernd Pentrop, Sprecher der Kreispolizeibehörde Unna, in einer Pressemitteilung.
Die Täter gehen sehr geschickt vor und setzen ihre Opfer gezielt unter Druck. Ziel ist es, an Bargeld, Wertsachen oder persönliche Daten zu gelangen, heißt es.
Und weiter: Häufig geben sich die Betrüger am Telefon als Polizisten oder auch als nahe Angehörige aus. Teilweise berichten sie von angeblichen Unfällen, Einbrüchen in der Nachbarschaft oder dringenden Geldnotlagen. In manchen Fällen erscheinen Täter auch persönlich an der Wohnungstür und versuchen so, Vertrauen zu gewinnen.
Wichtig: Die Polizei fordert niemals Geld oder Wertsachen. Auch Banken, Behörden oder seriöse Unternehmen verlangen keine PINs, Passwörter oder Wertgegenstände.
So können Sie sich schützen:
– Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen oder Besuchen.
– Geben Sie keine persönlichen Daten, Bankinformationen oder Zugangsdaten weiter.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
– Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung.
– Legen Sie bei verdächtigen Telefonaten auf. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
– Rufen Sie im Zweifel selbstständig die Polizei unter der bekannten Nummer an.
– Sprechen Sie mit immer mit nahen Angehörigen, Nachbarn und Freunden über den Anruf.
„Bitte helfen Sie mit, andere zu schützen: Teilen und verbreiten Sie diese Warnung möglichst breit – zum Beispiel in der Nachbarschaft, in Seniorenkreisen, Vereinen, Kirchengemeinden, über soziale Medien oder durch persönliche Gespräche. Jede Weitergabe kann helfen, Straftaten zu verhindern“, schreibt Bernd Pentrop.
Wer einen verdächtigen Anruf erhält oder ungewöhnliche Beobachtungen macht, sollte sich umgehend an die Polizei (02389 – 9213420 oder 921- 0 oder 110) wenden. Hinweise können helfen, weitere Taten zu verhindern und Täter zu ermitteln.






















