Werne. Als „schmerzhaft“ bezeichnete Headcoach Christoph Henke am Ende die hauchdünne Niederlage seiner Schützlinge bei den favorisierten Gastgebern.
1. Regionalliga: Ballers Ibbenbüren – LippeBaskets Werne 77:76 (26:21, 13:13, 22:17, 16:25)
„Wir hätten den Sieg verdient gehabt, weil wir alles umsetzen konnte, was wir uns vorgenommen haben“, meinte der LBW-Trainer, der ein unterhaltsames erstes Viertel sah. Beide Teams ließen defensiv noch einiges zu, so dass eine 26:21-Führung für Ibbenbüren auf der Anzeigetafel stand.
Eine überragende Verteidigungsleistung zeigten die LippeBaskets im zweiten Abschnitt, der Favorit haderte mit sich selbst und leistete sich viele Ballverluste. „Sören Krapp und Maximilan Fuest haben Ibbenbürens Nieja Jordan stark kontrolliert“, freute sich Christoph Henke. Auf nur neun Punkte kam der US-Importspieler im gesamten Spiel.
Die Gäste hielten gegen die „Mannschaft der Stunde“ (zuvor fünf Siege in Folge für Ibbenbüren) auch nach dem Seitenwechsel voll dagegen. Doch die Börgel Ballers setzten sich auf 61:51 ab.
Die Vorentscheidung? Weit gefehlt. Die LippeBaskets gaben alles, eröffneten das letzte Viertel mit zwei erfolgreichen Würfen aus der Distanz und witterten ihre Chance. Jordan Most glich zum 66:66 aus. Alles war möglich. In den letzten Sekunden traf Ibbenbüren nur einen Freiwurf zum 77:74. Angriff für Werne, doch der letzte Wurf von der Dreierlinie landete nur auf dem Ring, Nico Funk setzte nach und verkürzte für zwei Punkte zum 77:76-Endstand.
„Wir waren selbstbewusst und mutig, Kleinigkeiten haben am Ende entschieden. Nico Funk und Richard Mitchell haben super harmonisiert. Im nächsten Spiel gegen Leverkusen wollen wir wieder was für die Tabelle tun und die Punkte mitnehmen“, resümierte LBW-Coach Henke.
Auf der Gegenseite atmete Ibbenbüren nach dem Arbeitssieg tief durch. „So wie heute dürfen wir nicht noch einmal auftreten, das werden wir knallhart analysieren müssen. Wir haben super viele Fehler gemacht, die uns unsere Energie und unserer Stärken beraubt haben. Wir sind total verängstigt und zurückhaltend aufgetreten, vielleicht ist der Druck zu groß gewesen. Am Ende Ende zählt für uns nur der Sieg, den haben wir“, wird Ballers-Trainer Peer Reckinger auf der vereinseigenen Website zitiert.
LBW: Bode (n.e.), Mitchell 22, Most 8, Deumi Simo 8, Funk 19, Bayekula Zikengi, Fuest 2, Krapp 5, Bredt, Blome 6, Medford 6, Böcker






















