Werne. Die ersten frühlingshaften Tage locken jetzt nach draußen. Damit beginnt auch in den Eisdielen in der Stadt die Saison. Seit knapp zwei Wochen ist nach der Winterpause das Eiscafé Venezia wieder geöffnet. Neben der Vorfreude auf Frühling und Sommer gibt es bei den Eis-Experten noch einen weiteren Grund für gute Laune.
„Wir sind jetzt seit 40 Jahren in Werne. Immer hier an der Bonenstraße. Für uns ist das hier wie Zuhause“, sagt Attilio Stival. Zusammen mit seinem Bruder Ruggero und dessen Familie führt er das Eiscafé, das für viele Menschen ein beliebter Treffpunkt ist.
In den vergangenen Monaten hat sich die Familie in der italienischen Heimat für die bevorstehende Eis-Zeit gestärkt. „Alle Familienmitglieder, die hier in Deutschland arbeiten, produzieren und verkaufen Eis“, sagt Attilio Stival. Die Winterpause, die immer im November beginnt, führt die Familie stets nach Treviso, einer Stadt im Nordosten Italiens.
Mit 28 Eissorten startet der Familienbetrieb in die Saison, möglicherweise kommt im Laufe des Sommers noch die eine oder andere Geschmacksrichtung hinzu. Gäbe es eine Hitliste, der in Werne gefragtesten Eissorgten, würden die Klassiker vorn landen.

So geben die Brüder, die auch die traditionelle Produktion übernehmen, an, dass Stracciatella, Vanille, Nuss, Schokolade und Erdbeere besonders beliebt sind. „Die Leute nehmen die Sorten, die sie kennen“, erklärt Attilio Stival. Beliebt sind auch die Waffeln. „Wir haben sogar Kunden außerhalb von Werne, die deshalb zu uns kommen“, so Silvia Pezzi, die Frau von Ruggero Stival.
Eis zum Sonderpreis
Der Preis pro Kugel liegt in diesem Jahr unverändert bei 1,70 Euro. Anlässlich der vier Jahrzehnte in Werne veranstaltet das Eiscafé Venezia eine ganz besondere Aktion. An einem noch nicht festgelegten Tag im März wird das Eis – nur zum Mitnehmen – zu einem Preis wie vor 40 Jahren angeboten.
„Das bedeutet, dass wir die Kugel dann an unserem Schalter für nur 20 Cent verkaufen“, erklärt Ruggero Stival. An welchem Tag die besondere Aktion steigt, werde kurzfristig entschieden. „Es soll dann möglichst warm sein“, hofft Attilio Stival.






















