Mittwoch, April 1, 2026

Entzündeter Diesel im Stall: Wehr bekämpft massive Feuerwand

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Werne. Am Samstagmorgen (28.03.2026) wurden um 10.54 Uhr alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem brennenden Stall an der Südkirchener Straße im Ortsteil Ehringhausen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt deutete eine weithin sichtbare Rauchentwicklung auf ein ausgedehntes Schadensereignis hin. Der zuerst eintreffende Einsatzleiter und stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Sven Schubert, bestätigte die gemeldete Lage unmittelbar nach dem Eintreffen: Ein Stallgebäude stand in Vollbrand. Dichter, schwarzer Rauch sowie Flammen schlugen bereits aus sämtlichen Toren und Fenstern.

Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren zur Brandbekämpfung vor. Parallel lag der Fokus auf dem Schutz eines unmittelbar angrenzenden Wohngebäudes, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Eine massive Feuerwand infolge von entzündetem Diesel erschwerte die Löscharbeiten.

Während der Aufbauarbeiten kam es zu einer zusätzlichen Gefahrenlage: Aus einem Tank innerhalb des brennenden Stalls trat Diesel aus, der sich unmittelbar entzündete. In der Folge bildete sich eine massive Feuerwand. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte jedoch eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Insbesondere ein mit Heuballen beladener Anhänger sowie eine angrenzende Scheune konnten erfolgreich geschützt werden.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine umfangreiche Löschwasserförderung von der Südkirchener Straße aufgebaut.

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Das Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude konnte die Wehr verhindern.

Trotz des schnellen Einsatzes konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung rund 100 Ferkel nicht mehr gerettet werden. Etwa 50 weitere Schweine in einem benachbarten Stall wurden durch gezielte Lüftungsmaßnahmen versorgt und vor gesundheitlichen Schäden geschützt.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Neben der Freiwillige Feuerwehr Werne unterstützten die Einheit Oberaden der Freiwillige Feuerwehr Bergkamen, die Einheit Mitte der Feuerwehr Lünen sowie der Abrollbehälter Atemschutz des Kreis Unna die Maßnahmen vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst, die Polizei, die Untere Wasserbehörde, das Veterinäramt und das Ordnungsamt.

Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort.

„Dank des koordinierten und zügigen Vorgehens aller eingesetzten Kräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude verhindert und der Sachschaden begrenzt werden“, lautete das Fazit der heimischen Wehr.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

So berichtete WERNEplus am Samstagmittag:

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