Werne. Große Freude herrschte jetzt an der Uhlandschule: Über 120 Zweitklässler konnten sich über den Besuch der Theatergruppe Gugelhupf in der Turnhalle der Grundschule freuen.
Die Schule hatte im Vorfeld mit ihrer Bewerbung eine kostenlose Aufführung des Stücks „Das Ruhrgebiet ist meins“ gewonnen. Die Vorstellung ist Teil einer gemeinsamen Aktion von Westenergie und den Ruhrfestspielen Recklinghausen, die Vorführungen für Kindergärten und Grundschulen in insgesamt zehn Kommunen ermöglichen. Bürgermeister Lars Hübchen sowie Westenergie-Kommunalmanager Dirk Wißel begrüßten die Kinder persönlich und gaben den Startschuss für diesen besonderen Theatermorgen.
Das musikalische Stück „Das Ruhrgebiet ist meins“ hat die Kinder auf eine Entdeckungsreise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets mitgenommen. Das Stück hat gezeigt: Geschichte lebt weiter in den Stimmen, Ideen und Entscheidungen der Kleinsten.
Die Kinder sind auf Spurensuche gegangen: Woher kommt das alles – die Halden, die Zechen, die Stimmen von früher – und was hat das mit mir zu tun? Auf der Bühne wurde das Ruhrgebiet lebendig: Schrebergärten wurden zu Abenteuerspielplätzen, Halden zu Aussichtspunkten, Alltagsorte zu großen Momenten. Geschichte ist kein staubiges Kapitel, sondern etwas, das sich im Jetzt weiterschreibt. Live-Musik, starke Rhythmen und viele Stimmen haben den Raum zum Klingen gebracht und die Kinder zum Mitmachen eingeladen. Beim Singen, Rufen und Tanzen entstand ein Gefühl von zuhause, das nicht an einen Ort gebunden ist, sondern an Menschen. Am Ende bleibt das Gefühl: Das Ruhrgebiet steht nicht still – es wächst mit denen, die es heute prägen.
Für Dirk Wißel war die künstlerische Darbietung der Theatergruppe aus Bochum ein voller Erfolg: „Seit vielen Jahren laden wir gemeinsam mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen Kinder kostenlos ins Theater ein. Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Begeisterung sich die Kinder die Vorstellung ansehen. Wir hoffen sehr, dass wir die Kinder mit diesem tollen Stück rund um das Ruhrgebiet für das Theater und die verschiedenen Musik-Genres begeistern konnten.“






















