Werne. Der Werner SC kehrt mit leeren Händen vom Auswärtsspiel beim Aufsteiger SV Schwarz-Weiß Lembeck zurück. Trotz einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang unterlag die Mannschaft von Trainer Pascal Harder mit 0:1 (0:1). Wie schon in den Vorwochen belohnte sich der WSC nicht für seinen betriebenen Aufwand und ließ beste Gelegenheiten zum Ausgleich ungenutzt.
Landesliga 4: SV SW Lembeck – Werner SC 1:0 (1:0)
Von Beginn an taten sich die Gäste aus der Lippestadt schwer. Der ungewohnte Naturrasen in Lembeck bereitete dem WSC, der sonst harten Kunstrasen gewohnt ist, sichtbare Probleme. Die Hausherren investierten in der Anfangsphase deutlich mehr und übernahmen die Spielkontrolle.
In der 26. Minute stand den Wernern zudem das Glück zur Seite: Verteidiger Marvin Stöver foulte seinen Gegenspieler als letzter Mann kurz vor dem Strafraum, kam jedoch mit einer Verwarnung davon. „Dafür hätte es auch Rot geben können“, gab WSC-Coach Pascal Harder nach der Partie ehrlich zu. Nur vier Minuten später folgte jedoch der Rückschlag. Nach einem langen Ball über den Flügel wurde die Werner Hintermannschaft klassisch ausgespielt, sodass Torwart Henrik Pollak beim Gegentreffer zum 1:0 (30.) machtlos war.

Mit einer offensiveren Ausrichtung kehrte der WSC aus der Kabine zurück und drängte auf den Ausgleich. Nach einer Stunde brachte Harder mit Moataz Barakat Omar (für Finn Drücker) und Jason Jäger (für Robin Przybilla) frische Kräfte für die Abteilung Attacke. In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne. Der Ausgleich lag spürbar in der Luft: In der 80. Minute hämmerte Henrik Warnecke den Ball aus 25 Metern an die Querlatte. Unmittelbar danach kam Daniel Durkalic für den glücklosen Schützen ins Spiel. Nur wenige Augenblicke später verbuchte der ebenfalls eingewechselte Mika Neuhaus die nächste Großchance, setzte seinen Kopfball aus fünf Metern jedoch knapp neben das Lembecker Gehäuse.
Am Ende blieb es beim 0:1 aus Sicht der Werner. Trainer Pascal Harder legte nach dem Schlusspfiff den Finger in die Wunde: „Da waren schon einige Möglichkeiten, das Tor zu machen, doch das ist unser Manko: Vor dem Tor denken unsere Spieler einfach zu viel nach und treffen oft die falsche Entscheidung.“
Am kommenden Sonntag, 31. Mai, bestreitet der Werner SC sein letztes Saisonspiel in der Landesliga 4. Zu Gast im heimischen Sportzentrum Lindert ist dann die Spielvereinigung Ibbenbüren.
WSC: Henrik Pollak – Zoran Martinovic, Nico Holtmann, Marvin Stöver, Colin Lachowicz, Henrik Warnecke (ab 80. Daniel Durkalic), Leon Becker (ab 62. Jason Jäger), Jannik Prinz, Finn Drücker (ab 62. Moataz Barakat Omar), Robin Przybilla, Johannes Schwenniger (ab 57. Mirac Sahin, ab 90. Mika Neuhaus)
Tor: 1:0 Robin Kordes (30.)






















