Samstag, Januar 3, 2026

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Bestattungen Lünebrink: Standort am Friedhof bringt nur Vorteile

Werne. Zum 1. Mai 2019 hatte der Werner Bestatter Torsten Lünebrink Betrieb und Unterhaltung der Friedhofskapelle mit Trauerhalle am Südring aus den Händen der Stadt Werne übernommen. Nun hat er auch seine Geschäftsräume von der Burgstraße an den Friedhof verlegt – und setzt dabei auf Nachhaltigkeit.

122 Jahre existiert das Unternehmen Bestattungen Lünebrink bereits, im Juni 2023 wurde der neue Standort bezogen. „Mit dem Umzug agieren wir noch umweltfreundlicher“, verweist Torsten Lünebrink nicht nur auf die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und das Blockheizkraftwerk im Keller. Vor der Kapelle befindet sich eine Stromtankstelle – nicht nur für Kunden, sondern für alle Besucher des Friedhofs am Südring. „Zudem besteht der größte Teil des Urnensortiments aus biologisch abbaubaren Naturstoff-Urnen“, erzählt der 50-Jährige, der das Bestattungshaus bereits in fünfter Generation führt. Junior-Chef Zlat Lünebrink wird die Familientradition fortführen.

Zwei Besprechungszimmer, die Ausstellung mit Särgen und Urnen sowie ein Lagerraum befinden sich im Erdgeschoss des Neubaus. In der zweiten Etage sind Büros, ein Sozial- und Lagerraum sowie ein Badezimmer untergebracht. „Am neuen Standort sind die Wege viel kürzer geworden – für uns und die Angehörigen der Verstorbenen“, erläutert Zlat Lünebrink. Die Friedhofsgärtner der beiden Kirchengemeinden seien unkompliziert greifbar, der Steinmetz direkt um die Ecke.

Torsten und Zlat Lünebrink vor der rundum erneuerten Friedhofskapelle.

Friedhofskapelle erstrahlt in neuem Glanz

„Als wir damals die Kapelle samt Trauerhalle übernommen haben, war für uns klar, hier nebenan auch zu bauen. Wir sind glücklich, dass es geklappt hat und wir für die nächsten Jahrzehnte hervorragend aufgestellt sind“, betont Torsten Lünebrink, der sich auf sein mehrköpfiges Team immer verlassen kann.

Ein Beratungsraum im neuen Firmenstandort am Südring in Werne.

Das Familienunternehmen hat hohe Summen in die Modernisierung der Friedhofskapelle gesteckt, neue Fenster und Türen eingebaut, die Sanitäranlagen und Räume der Trauerhalle renoviert sowie Licht- und Soundsystem verbessert oder Bänke gepolstert.

Nur ein Element des Nachhaltigkeitsgedankens: die Stromtankstelle direkt am Friedhof vor der Kapelle.

„24 Stunden an sieben Tagen in der Woche sind wir im Einsatz. Täglich sind wir mit dem Tod konfrontiert. Die Arbeit als Bestatter ist kein Beruf, sondern Berufung“, ist für Torsten und Zlat Lünebrink klar. Ihr Hauptaugenmerk liege auch in Zukunft auf Bestattungen in Werne.

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