„Auch wir als Kirche sollten solidarisch handeln“

Anzeige

Werne. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen hat allen Kirchengemeinden dringend empfohlen, in der Zeit vom 4. Advent bis zum 10. Januar auf einen Präsenzgottesdienst zu verzichten. Das Presbyterium hat sich entschieden, dieser Empfehlung zu folgen und auf Präsenzgottesdienste zu verzichten.

Pfarrer Alexander Meese stellt dazu als Vorsitzender des Presbyteriums fest: „Natürlich fällt es uns schwer, Weihnachten alle Präsenzgottesdienste abzusagen und wir machen es nur schweren Herzens. Wir sind aber zu dem Entschluss gekommen, dass wir in der aktuellen Lage, in der wir alle, alles dafür tun sollen, Kontakte zu mindern und andere vor Ansteckung zu schützen, mit unseren Gottesdiensten keinen Ort bieten wollen, wo viele Menschen zusammenkommen, auch wenn wir von unseren Schutzkonzepten überzeugt sind. In einer Zeit, in der so viele Menschen auf so vieles verzichten müssen, sollten auch wir als Kirchen solidarisch handeln. So hätten wir zwar die Freiheit, Gottesdienste anzubieten, sehen aber auch unsere Verantwortung, zur Eindämmung dieser Pandemie auch unseren Beitrag zu leisten.“

Keine Präsenzgottesdienste zu halten, heiße auch nicht, auf Verkündigung zu verzichten. In den offenen Kirchen haben alle Gemeindeglieder die Möglichkeit, allein oder als Familie, Weihnachten mit allen Sinnen zu erleben – nur eben anders als sonst in einem klassischen Weihnachtsgottesdienst. Es werden mehrere Stationen angeboten, an denen es für Groß und Klein etwas zu entdecken gibt. Natürlich können sie die Kirche auch einfach als Ort der Stille und für ein Gebet nutzen. In den Kirchen gilt das Abstandsgebot und Maskenpflicht. Es werden Menschen vor Ort sein, die auf die Einhaltung der Bestimmungen achten. Auch Seelsorger werden zur Verfügung stehen.

Neben verschiedenen Online-Angeboten  (unter anderem ein Krippenspiel aus der Gemeinde, aber auch viel Musik und ein Gottesdienst), die über die Homepage der Kirchengemeinde (www.evkirchewerne.de) abzurufen sind, gibt es auch eine kleine Weihnachtsbox für eine Hausandacht. Wer so eine Box möchte, kann sich gerne an das Gemeindebüro (Tel. 02389/3333) wenden und bekommt sie auf Wunsch vor die Haustür gebracht.

Zu Weihnachten sind folgende Kirchen geöffnet:

Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum

Heiligabend von 14-19 Uhr

1. Weihnachtstag von 15-18 Uhr

2. Weihnachtstag von 15-18 Uhr

Auferstehungskirche Herbern

Heiligabend von 15.00 bis 18.00 Uhr

In der Martin-Luther-Kirche kann keine Offene Kirche stattfinden.

Weitere Artikel von Werne Plus

WSC feiert Saisonsieg Nummer zwei – doch die Konkurrenz legt nach

Werne. Fünf Tage nach dem ersten Dreier der Saison hat Fußball-Landesligist Werner SC nachgelegt: Beim neuen Schlusslicht Westfalia Gemen siegte das Team von Pascal...

1:2 beim Hammer SportClub – Eintracht Werne kann keine Top-Duelle

Werne. Es bleibt dabei. Eintracht Werne kann in den Top-Duellen nicht punkten und kassierte auch beim Tabellenzweiten eine Niederlage. Kreisliga A1 (UN/HAM): Hammer SportClub 2000...

SV Stockum verliert nach schwacher zweiter Halbzeit – Amer hadert mit Schiri

Stockum. Mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist der SV Stockum wieder stark in Abstiegsgefahr geraten. Nach einer guten ersten Halbzeit...