Gutes Geschäftsjahr – Fusion trotz Corona nicht in Gefahr

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Kamen/Werne: „Mit dem Geschäftsjahr 2019 sind wir sehr zufrieden“, resümieren die Vorstandsmitglieder Jürgen Eilert und Ralf Schotte bei der Präsentation des Geschäftsberichtes. Die Bilanzsumme der regionalen Volksbank stieg um 38 Millionen Euro auf 407 Millionen Euro, was einem Anstieg von 10,3 Prozent entspricht.

Besonders zufrieden sind die Vorstände mit der Entwicklung des Kreditgeschäftes. Mit einem Wachstum von 21,4 Millionen Euro stieg das bilanzielle Kreditvolumen auf 219,8 Millionen Euro. Auch das Dienstleistungsgeschäft bildet, neben dem zinstragenden Geschäft, eine wesentliche Säule des genossenschaftlichen Geschäftsmodells. Wichtige Erfolgsfaktoren war einmal mehr die Vermittlung von Immobilien, mit einem Anstieg um 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Die Volksbank Kamen-Werne eG sei sich aber auch der Verantwortung für die Region bewusst. So wurden in den vergangenen fünf Jahren über eine halbe Million Euro an Vereine und Organisationen in den Bereichen Schule, Kindertageseinrichtungen, Sport und Kultur gespendet. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und zeigen auch dadurch die Verbundenheit zu unserer heimischen Region“, so Vorstand Ralf Schotte.

Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Kamen-Werne eG haben auf Grund der COVID-19-Pandemie die geplante Vertreterversammlung verschoben. Diese wird voraussichtlich im letzten Quartal 2020 nachgeholt. Den Vertretern soll dann eine Dividendenzahlung in Höhe von 3,00 Prozent zuzüglich eines Bonus von 1,00 Prozent vorgeschlagen werden. Das Jahresergebnis wird erneut für eine deutliche Stärkung der Eigenkapitalausstattung genutzt werden.

Die für das Jahr 2021 geplante Verschmelzung mit der Dortmunder Volksbank eG soll trotz der anhaltenden Pandemie wie angekündigt erfolgen. „Wir befinden uns in intensiven, konstruktiven und guten Gesprächen mit den Dortmunder Kollegen“, berichten die beiden Vorstände. „Gerade die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten zeigen uns, dass wir mit unseren Plänen richtig liegen“, so Eilert und Schotte. Durch den Zusammenschluss werde auch zukünftig die Förderung der Mitglieder und Kunden sowie das Engagement zur Stärkung und Entwicklung der Region nachhaltig sichergestellt.

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