Gymnasien auf Maskenpflicht eingestellt und vorbereitet

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Werne. Von der Bekanntmachung des NRW-Schulministeriums, dass an den weiterführenden Schulen auch in den Klassenräumen zunächst eine Maskenpflicht eingeführt wird, zeigten sich die Leiter der beiden Gymnasien nicht überrascht. Sie sind vorbereitet, die insgesamt 1.376 Schülerinnen und Schüler informiert.

„Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist die Einführung einer Maskenpflicht bis Ende August zwar verständlich, doch die Kinder und Jugendlichen sind skeptisch, wie das bei heißen Temperaturen praktisch umzusetzen ist“, sagt Thorsten Schröer, Schulleiter des Gymnasiums St. Christophorus.

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Genau wie bei der bischöflichen Schule haben sich auch beim städtischen Gymnasium auf der anderen Straßenseite die Hygienekonzepte bewährt. Einbahnstraßen-System, Desinfektionsstationen, Eine-Person-Regelung auf den Toiletten – und nun die Maskenpflicht. Marcel Damberg, Leiter des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG), sieht diese im Schreiben des Ministeriums interpretierbar. „Aus pädagogischen Gründen, so heißt es, könne auf Masken verzichtet werden. Und was ist mit Kursen von nur fünf Schülern in einem Raum? Da können ja Abstandsregeln eingehalten wird, sonst natürlich nicht“, meint er.

Personell hat das AFG auch keinerlei Sorgen, da nur zwei Lehrkräfte aus dem Kollegium zur Risikogruppe zählen.

Aber auch im Fall der Fälle – also einer Corona-Infektion – wäre man gut vorbereitet, wie Marcel Damberg versichert. „Da wir eine digitale Modellschule sind, verfügen alle Mädchen und Jungen von der fünften bis zur zwölften Klasse über iPads. Lernen auf Distanz via Videokonferenzen können wir leisten.“

Eine gewisse Unklarheit bestehe noch mit der zuletzt geschlossenen Mensa. „Wir würden diese gerne wieder öffnen, müssen da aber noch Gespräche mit dem Schulträger führen“, so Damberg abschließend.

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