Keine Wallfahrt 2020, aber Gottesdienst in Werl

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Werne. Die für den 8. und 9. August 2020 angesetzte Fußwallfahrt nach Werl wird nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Doch ganz ausfallen soll die 344. Wallfahrt Werne – Werl auch nicht. Das teilt die Gemeinde St. Christophorus auf ihrer Internetseite mit.

Die Entscheidung hat der Wallfahrtsausschuss bei einem Treffen im Refektorium des Kapuzinerklosters getroffen. Der gemeinsame Fußmarsch am Samstag nach Werl und auch am Sonntag zurück nach Werne ist unter den aktuellen Vorgaben durch das Land und Bund nicht möglich. Gleichzeitig waren sich die Ausschussmitglieder darin einig, dass für alle Pilger am vorgesehenen Wochenende in Werl ein gemeinsamer Gottesdienst stattfinden soll.

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Somit sind alle Gläubigen und Freunde der Wallfahrt am 8. August 2020 nach Werl eingeladen. Ab 15 Uhr wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln der Kreuzweg gebetet. Im Anschluss findet ab 16 Uhr das Pilgerhochamt in der Wallfahrtsbasilika statt. Das neue Wallfahrtsteam in Werl hat unter Einhaltung und Berücksichtigung der Abstandsregeln einen Plan für die Verteilung der Plätze für die Besucher der Gottesdienste erarbeitet. Insgesamt könnten nach diesen Plänen maximal 300 Pilgerinnen und Pilger an dem Festgottesdienst teilnehmen.

Am Sonntag, 9. August, wird die heilige Messe ab 9.30 Uhr im Klostergarten in Werne gefeiert. Sie steht unter dem Leitwort „Ich bin da, wo du bist (nach Ex 3,14)“. Dies ist das Motto der diesjährigen Wallfahrt. Für beide Gottesdienste hat Weihbischof Dieter Geerlings sein Kommen zugesagt und wird auch jeweils die Predigt halten.

Seit gestern, 15. Juni, haben alle Gläubigen die Möglichkeit, in der Kirche St. Christophorus ihre Anliegen, Ängste, Sorgen, Bitten und Danksagungen in ein Fürbittbuch zu schreiben. Auch auf der Internetseite der Wallfahrt www.wallfahrt-werne-werl.de können diese Bitten an die Gnadenmutter von Werl eingetragen werden. Am 8. August wird das Fürbittbuch nach Werl gebracht. Ein Teil der Bitten wird dann in der Messe verlesen. Das Fürbittbuch verbleibt in Werl und die Anliegen werden dann im laufenden Jahr in den Gottesdiensten vorgetragen.

In diesem Jahr hat Klemens Pieper die Leitung der Wallfahrt Werne – Werl übernommen. Er übernimmt das Amt vom kommissarischen Leiter Heinz Abdinghoff, der Christian Schwenninger in den letzten Monaten vertreten hatte. Klemens Pieper ist schon lange mit der Wallfahrt verbunden und seit 2014 im Wallfahrtsausschuss tätig.

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