Mittwoch, Januar 7, 2026

Laternenfenster, beleuchteter Kirchturm und Mini-Umzüge

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Werne. Sankt Martin und die Umzüge – ein Muss besonders für die Kleinen, die in den Kitas und Schulen die Geschichte des römischen Soldaten, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt, hören und begeistert mit ihren selbst gebastelten Laternen durch die Straßen ziehen und singen. Im Jahr der Corona-Pandemie finden die Veranstaltungen in dieser Form nicht statt. Mit der Aktion „Laternenfenster“ der Kirchen oder kleinen, gruppenweisen Umzügen in den Kitas lebt die Legende des Heiligen Mannes aber auch 2020 weiter.

Mit hell erleuchteten Kirchenfenstern und möglichst vielen bunten Laternen in den Fenstern der Stadt – aufgehängt von Kindern und Eltern – wurden am Martinstag viele Lichtpunkte gesetzt. In der katholischen Pfarrgemeinde St. Christophorus schloss man sich gerne an die deutschlandweite Aktion „Laternenfenster“ an. „Eine sehr gute Idee, da machen wir gerne mit“, schilderte im Vorfeld Pfarrdechant Jürgen Schäfer die Aktivitäten, die Pfarrfenster zum Leuchten zu bringen.

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So wurden die bunten bleiverglasten Kirchenfenster der Pfarrkirche und der Kirche Maria Frieden am Abend illuminiert. In St. Johannes bringen farbige Leuchten die Fenster zum Strahlen. Auch der Kirchturm der altehrwürdigen Pfarrkirche trug mit einem eigens beleuchteten Uhren-Boden sein Licht bei. „Das könnten wir in der Adventszeit eigentlich beibehalten“, denkt Schäfer darüber nach, mit dem Licht im Kirchturm auch in der Vorweihnachtszeit die Solidarität der Kirchengemeinde mit der Bevölkerung auszudrücken, insbesondere mit den Kindern und Jugendlichen, die gegenwärtig auf Vieles verzichten müssten.

In der Kita Auf dem Berg musste der beliebte Umzug ausfallen. Die Laternen kamen daher in die Fenster. Foto: Möller
In der Kita Auf dem Berg musste der beliebte Umzug ausfallen. Die Laternen kamen daher in die Fenster. Foto: Möller

Brezeln, Laternenbasteln und Umzüge in den Kitas

Der Förderverein der Kita St. Johannes sorgte mit leckeren Brezeln für eine Überraschung. Und nicht nur in dieser Einrichtung gab es das köstliche Gebäck. In der Kita Auf dem Berg hätte eigentlich wieder der beliebte Laternenumzug vom Marktplatz aus, über den Kirchplatz, durch die Magdalenenstraße, die Steinstraße überquerend und zurück zum Kindergarten stattgefunden. „Wir haben unsere Kleinen ganz doll getröstet – mit dem Laternenbasteln, kleinen Umzügen jeder Gruppe durch das Außengelände und natürlich den Brezeln“, berichtet Leiterin Silke Möller, die zuletzt eine schwierige Zeit mit ihrem Team durchmachen musste. Bekanntlich gab es in der Einrichtung positive Coronafälle und Gruppenschließungen. Vergessen und durchgestanden. Der Martinstag begeisterte Groß und Klein. In allen Gruppen wurde das Martinsspiel aufgeführt und nach dem Kita-Tag ging es singend mit der Laterne nach Hause.

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