Solebad Werne: Verständnis für Teil-Lockdown

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Werne. Die am Mittwoch vorgestellten Pläne der Bundesregierung zur Eindämmung der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen bedeuten unter anderem, dass das Solebad auch nach den derzeit laufenden Wartungs- und Reinigungsarbeiten über den gesamten November geschlossen bleibt.

„Ab dem 6. November sind wir wie gewohnt wieder für Sie da“, ist noch bei der Ankündigung der Revisionsarbeiten auf der Homepage des Solebades zu lesen. Doch nach dem am Mittwoch verkündeten Teil-Lockdown wird dies nicht der Fall sein. „Ich hatte vor dem Gipfel noch eine kleine Hoffnung, dass wir nicht dabei sind, denn ich kenne keine Bäder, die Hotspots sind,“ sagt Jürgen Thöne am Tag danach auf Anfrage.

Dennoch zeigt der Geschäftsführer der Natur-Solebad Werne GmbH Verständnis für die Pläne der Bundesregierung: „Man kann ja nicht sagen, dass man die Gastronomie schließt, sich nur noch mit zwei Haushalten treffen kann und dann aber 50 Personen ins Schwimmbecken lässt. Das wäre bei dem Gedanken, Menschen auseinander zu halten, nicht richtig.“

Während die Revisionsarbeiten bisher sehr gut vorangekommen sind, steht nun viel personelle Organisationsarbeit auf dem Programm. „Wir werden auch nach der Revision eine Grundbesetzung vor Ort halten, die die Anlage pflegt und sich um die technisch notwendigen Dinge kümmert. Dazu wird ein Teil der Arbeiter in Kurzarbeit gehen“, sagt Thöne.

Alle Kurse und Veranstaltungen, die für den November im Solebad geplant waren, werden verschoben. „Wir planen so, dass wir nach dem Lockdown wieder in einen einigermaßen geregelten Betrieb zurückgehen können. Um das zu gewährleisten, ist die jetzige Maßnahme notwendig“, erklärt Thöne.

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