Streik am Dienstag: Sparkasse an der Lippe betroffen

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Werne. Am Dienstag, 20. Oktober, ruft ver.di erneut die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes mit einer Ausweitung des Warnstreiks auf. Betroffen sein werden alle Bereiche des öffentlichen Dienstes, darunter auch der Nahverkehr in NRW. Für den Kreis Unna und Werne wird sich die ganztägige Arbeitsniederlegung im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs (VKU) und der Sparkasse an der Lippe bemerkbar machen.

Auf der Internetseite von ver.de heißt es: Insbesondere für die Pflegeberufe bliebe das heutige Angebot der Arbeitgeber meilenweit hinter dem zurück, was Politik und Öffentlichkeit noch zu Beginn der Pandemie forderten: „Wir haben bereits befürchtet, dass auf das Klatschen nichts folgen wird. Dieses Angebot hat es jetzt untermauert. So gewinnt man keine Fachkräfte für Krankenhäuser und Pflege“, betonte Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin ver.di NRW. „Ein Tarifvertrag muss die Grundlage für eine faire Zukunft für alle Seiten darstellen. Davon ist dieser Vorschlag noch viel zu weit entfernt.“

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Streik bei der Sparkasse: SB und Onlinebanking nicht betroffen

Der Streik im öffentlichen Dienst wird am Dienstag Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der Sparkasse haben. Bedingt durch die an diesem Tag abwesenden Mitarbeiter wird voraussichtlich nur die Hauptstelle in Lünen (Graf-Adolf-Str. 39) mit einer Notbesetzung geöffnet bleiben. Das teilt das Bankinstitut in einer Pressemitteilung mit.

„Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass es aufgrund der personellen Besetzung zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit unseres TelefonServiceCenters kommen kann. Die SB-Bereiche stehen unseren Kunden natürlich an allen Standorten weiterhin zur Verfügung. Auch im Onlinebanking wird es keine Einschränkungen geben“, heißt es.

Die weiteren Geschäftsstellen der Sparkasse an der Lippe in Lünen, Werne und Selm bleiben
geschlossen. Am Mittwoch wird die Sparkasse wieder zu den bekannten Öffnungszeiten erreichbar sein.

Bisher haben sich in NRW laut ver.di bereits über 50.000 Menschen an den Warnstreiks beteiligt. Allein am Mittwoch der vergangenen Woche hätten rund 14.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.

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