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Werne. Mit 303 Lernanfängern kalkuliert die Stadt Werne im Schuljahr 2021/22. Mehr Platz muss für die i-Dötzchen her. Wo, darüber berät in der kommenden Woche (11. November, 17.30 Uhr, Bürgersaal Altes Rathaus) der Schul- und Sportausschuss.

Zum Vergleich: 234 Mädchen und Jungen wurden in diesem Sommer eingeschult, verteilt auf zehn Klassen (fünf an der Uhlandschule, vier an der Wiehagenschule und eine an der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum). Nun rechnet man mit 70 Schüler/innen mehr und insgesamt zwölf Eingangsklassen.

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Der Schulentwicklungsplaner des externen Gutachterbüros GEBIT Münster, Georg Heller, hatte den Schulentwicklungsplan in der Ausschuss-Sitzung am 31. August 2021 vorgestellt. Ergebnis: Im Primarbereich werde langfristig ein zusätzlicher Zug Grundschule in der Kernstadt benötigt, bauliche Maßnahmen seien dafür erforderlich. Die Einrichtung des zusätzlichen Zuges sei kurzfristig erforderlich, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

„Wir schlagen vor, die Wiehagenschule von vier- auf fünfzügig zu stellen. In Stockum wird es künftig wieder zwei erste Klassen geben“, berichtete Schuldezernent Dirk Mahltig auf Anfrage von WERNEplus.

Ob der erforderliche Platz etwa durch einen Anbau oder eine Containerlösung geschaffen wird, konnte Mahltig nicht beantworten: „So weit sind wir nicht. Vielleicht sieht die Politik das auch anders und trägt Alternativen vor.“ Unstrittig sei, dass ein fünfter Zug kommen muss und dass die Grundschule in Stockum dauerhaft zu klein für drei Eingangsklassen ist. Für das Schuljahr 2022/23 visiert die Verwaltung kurzfristig die Umrüstung von einem Fach- in einen Klassenraum in der Wiehagenschule an. Keine Dauerlösung, sodass bauliche Maßnahmen zukünftig unumgänglich erscheinen. Die Kosten könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

Außerdem schlägt das Schulamt vor, die Klassenfrequenz der Uhland- und Wiehagenschule auf 26 Schülerinnen und Schüler festzulegen.

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