Donnerstag, Februar 19, 2026

Fahrdienst zum Impfzentrum, Bußgelder und mehr

Anzeige

Werne. Infektionen, städtisches Testzentrum, Impfaktionen und Bußgeldbescheide: Im Ausschuss für Soziales, öffentliche Ordnung, Integration und Inklusion gab Dezernent Frank Gründken Auskunft über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in Werne.

1.250 Menschen in Werne haben sich (Stand: 20. Mai) bislang mit Sars-CoV-2 nachweislich infiziert, davon konnte in 191 Fällen die britische Variante B.1.1.7 nachgewiesen werden. 1.140 Personen sind wieder genesen, 55 in Zusammenhang mit COVID-19 gestorben, hieß es im Ausschuss.

- Advertisement -

Das städtische Testzentrum Am Hagen laufe „hervorragend“, so Gründken weiter. Stand 19. Mai seien 26.843 Personen getestet worden. „48 Tests waren positiv, was eine Quote von 0,18 Prozent ausmacht. Das waren aber Menschen ohne Symptome, so dass wir frühzeitig diese frühzeitig in Quarantäne schicken und so Infektionsketten unterbrechen konnten.“

Auch die verschiedenen Impfaktionen unter Leitung von Dezernent Alexander Ruhe in der Linderthalle, bislang fünf an der Zahl, seien dank des Engagements der städtischen Mitarbeitenden sehr erfolgreich gewesen. Dafür erntete Gründken stellvertretend viel Lob und Dank von allen Fraktionen im Ausschuss. Am 12./13. Juni öffnet das Impfzentrum zwei weitere Mal, unter anderem auch um Geflüchtete in den städtischen Unterkünften zu immunisieren.

Weiterhin bestehe auch die Hilfestellung von Verwaltung und Verkehrsverein Werne, ältere Mitbürgerinnen und Bürger mit einem Fahrdienst zum Impfzentrum nach Unna zu bringen. Darauf wiesen die Ausschussmitglieder und Frank Gründken noch einmal ausdrücklich hin.

Bußgelder: Corona-Müdigkeit macht sich breit

In Sachen Bußgelder sind seit Ausbruch der Pandemie vor rund 14 Monaten 75 Verfahren abgeschlossen, 58 laufen noch und 53 werden geprüft. Diese Zahlen stellte Frank Gründken ebenfalls im Ausschuss vor. „Wenn alle Bußgelder fließen, kommen wir auf 57.350 Euro. Wenn man die Zeitspanne bedenkt, ist das verschwindend gering. Die Menschen zeigen viel Verständnis für die Maßnahmen. Das hat man auch an den Feiertagen gesehen. Es waren keine großen Gruppen unterwegs“, sagte der Dezernent.

Allerdings stelle das Ordnungsamt eine gewisse Corona-Müdigkeit fest, vermehrt bei Jugendlichen, berichtete Gründken weiter. „Zunächst erfolgt immer eine Ansprache. Nur wer komplett aus der Rolle fällt, muss schließlich zur Anhörung in einem Bußgeldverfahren.“

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Chor-Konzert in Maria Frieden: TonArt(en)-Vielfalt

Werne. Der Chor TonArt lädt am Sonntag, 1. März 2026, in der Kirche Maria Frieden zu einem Konzert der TonArt(en)-Vielfalt ein und eröffnet es...

SPD-Fraktion kontert CDU-Kritik am Haushaltsentwurf der Stadt Werne

Werne. Die SPD-Fraktion um ihren Vorsitzenden Ulrich Höltmann reagiert im Rahmen der Haushaltsdebatte mit einer Stellungnahme auf den Beitrag des CDU-Stadtverbandes. Dessen Vorsitzender Martin...

Sonntagsführung im Museum: „Geschichten aus den Ratsprotokollen“

Werne. Das Stadtmuseum lädt in der Reihe „Geschichte(n) und Kaffee“ wieder zur Sonntagsführung ein. Thema im Februar sind „Geschichten aus den Ratsprotokollen“. Tiefer in Wernes...

Tobi Dahmen liest „Der Fahrrad Mod“ im flözK in Werne

Werne. In einer bebilderten Lesung aus seiner preisgekrönten Graphic Novel nimmt Tobi Dahmen die Zuschauer mit in seine Jugend der 80er-Jahre in Wesel. Am...