Dienstag, März 17, 2026

Feuerwehr rettet bewusstlose Person aus verrauchter Wohnung

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Werne. Brandgeruch im Ginsterweg in Stockum alarmierte am Dienstagabend um 19.33 Uhr den Löschzug 3 aus Stockum sowie den Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne. Dabei kam es zu einer dramatischen Menschenrettung.

Neben dem beißenden Geruch stellten die zuerst eintreffenden Kameraden auch Rauch fest, der aus einem Wohnungsfester in der ersten Etage zog. „Alles deutete auf angebranntes Essen hin“, berichtete Einsatzleiter Jörg Mehringskötter, der die Rettungsmaßnahmen vor Ort koordinierte.

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Es handelte sich um ein lang gezogenes Mehrfamilienhaus in einer Sackgasse. Die Nachbarn, die das Gebäude schon verlassen hatten, teilten dem Einsatzleiter mit, dass sich noch eine Person in der Wohnung befinden könnte. Der Angriffstrupp vom Hilfeleistungslöschfahrzeug verschaffte sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung im ersten Obergeschoss und durchsuchte diese nach Personen.

„Die Wohnung war durch angebranntes Essen auf dem Herd stark verraucht. Der Angriffstrupp, der mit schwerem Atemschutz systematisch die Wohnung durchsuchte, konnte eine bewusstlose Person aus der verrauchten Wohnung retten“, schilderte Mehringskötter das Geschehen. Die gerettete Person übergaben die Feuerwehrleute direkt dem Rettungsdienst aus Hamm zur weiteren Behandlung.

Weitere Bewohner fand der Trupp nicht und entfernte daraufhin die angebrannte Pizza aus der Küche. Die Einsatzkräfte lüfteten anschließend die Räumlichkeiten. Die im Bereitstellungsraum wartenden Kräfte aus der Innenstadt konnten die Bereitschaft auflösen und den Heimweg antreten.

Um 20.30 Uhr war für die 40 Freiwilligen mit sieben Fahrzeugen Einsatzende. Beteiligt waren der Rettungsdienst aus Hamm sowie der Notarzt und die Polizei aus Werne.

„Wie wichtig Rauchmelder sind, zeigte dieser Einsatz deutlich. Aufgrund der frühzeitigen Alarmierung verhinderte die Feuerwehr viel Schlimmeres. Statistiken zeigen, das bis zu 90 Prozent der Brandtoten durch giftige Rauchgase starben und nicht durch die Flammen des Brandes selbst“, so Jörg Mehringskötter abschließend.

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