Im neuen Jugendtreff planen Konfirmanden das Angebot

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Werne. Als vor knapp drei Monaten eine Gruppe des Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ aus ihrer zwischenzeitlichen Unterkunft im hinteren Bereich des Dietrich-Bonhoeffer-Zentrums in die neugebaute Kita der evangelischen Kirchengemeinde umzog, ist dort viel Platz frei geworden. Jetzt befindet sich hier ein neuer Jugendtreff, der nach den Sommerferien regelmäßig für junge Gäste öffnen wird.

„Wir bekommen die Räume von der Gemeinde zur Verfügung und die Jugendlichen entwickeln Ideen, wie sie den Platz nutzen möchten“, erklärt Diakon Michael Reckmann beim Gang durch das sogenannte Jugend-Stübchen am Ostring. Der Name ist ein wenig irreführend, denn der Jugend steht hier weit mehr als nur ein Raum zur Verfügung.

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In der „Kochstube“ können sich die Teenager beim Kochen ausprobieren, in der „Friendzone“ gemütlich abhängen und sich vom Programm des großen Flachbildfernsehers unterhalten lassen. Dann gibt es noch die „Area 52“, einem Raum, in dem künftige Aktionen und Angebote von den Jugendlichen selbst geplant werden. In der „Zentrale“ im Eingangsbereich gibt es sogar einen Kickertisch. Langeweile dürfte hier also kaum eine Chance haben.  

Verzögerungen durch die Corona-Pandemie

Seit knapp anderthalb Jahren ist der Spiel- und Theaterpädagoge in der Kirchengemeinde unter anderem für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuständig. Fast genau so lange gibt es die Idee von einem Treffpunkt. Doch die Corona-Pandemie machte immer wieder einen Strich durch die Planungen und Programme, jetzt aber kann der Start des Jugendtreffs erfolgen.

Diakon Michael Reckmann freut sich zusammen mit Annalena Riepe, Lucie Markewitz, Lilian Rehberg und Fenja Börger über die gute Resonanz beim derzeitigen Probelauf des neuen Treffpunkts. Foto: Volkmer

Die Motivation auf der Seite der Jugendlichen ist trotz der Verzögerung sehr gut, aktuell hat Michael Reckmann ein zwölfköpfiges Team am Start. „Wir brauchen neben den Räumen ein interessantes Programm, um die jungen Menschen längerfristig binden zu können“, erklärt der 54-Jährige die Zielsetzung, damit der Treff künftig mit Leben gefüllt wird. Die planerischen Fäden sollen dabei bewusst die Jungen und Mädchen im Konfirmandenalter in der Hand haben. Der Diakon sieht sich bei dem Projekt lediglich als „Entwicklungshelfer“.

Eröffnung nach den Sommerferien

Zielgruppe sind die aktuellen Konfirmanden, sowie die zuletzt Konfirmierten und deren Freunde, egal welcher Konfession diese angehören. Schon bei den ersten Testläufen während der Schulferien hat diese Mischung von 13 bis 15-Jährigen gut harmoniert. Bevor es Mitte August offiziell losgeht, haben die Jugendlichen in den vergangenen Wochen bereits Programmpunkte vorbereitet und ausprobiert. Auf besonders gute Resonanz ist das gemeinsame Kochen gestoßen, auch die Übernachtung mit langem Filmabend wird sicher nicht einmalig bleiben. 

Geplant sind zwei Öffnungstage in der Woche. Fest steht bereits, dass die Einrichtung immer donnerstags ab 17 Uhr geöffnet sein wird. Der zweite Tag ist noch nicht in Stein gemeißelt. „Die Jugendlichen sollen die Räume letztlich so eigenständig nutzen, wie sie möchten“, unterstreicht der Diakon.

Aktuelle Informationen über die Angebote im Jugend-Stübchen gibt es im Internet unter www.konfi-on-line.de. Diakon Michael Reckmann ist zudem bei Fragen per Mail erreichbar: Michael.Reckmann@ekg-werne.de.

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