Dienstag, Februar 10, 2026

Kita Maria Frieden feiert Richtfest: Anbau liegt voll im Zeitplan

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Werne. „Dass zu wenig Platz im Hause hier in Zukunft nicht mehr existier‘, mög‘ dieser Bau gar schnell gedeih’n und bald ein Hort den Kindern sein.“ Hoch oben vom Gerüst des Rohbaus verlas Pfarrdechant Jürgen Schäfer den Spruch zum Richtfest.

Eltern, Kinder, Handwerker und Vertreter der Kirchengemeinde St. Christophorus waren auf dem Gelände der Kindertagesstätte Maria Frieden zusammengekommen, um die Vollendung des ersten Bauabschnitts zu feiern. Bis zum Sommer 2022 soll der Anbau an die Kindertagesstätte Maria Frieden bezugsfertig sein.

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„Wir sind voll im Fahrplan, und ich erwarte auch keine größeren Schwierigkeiten“, macht Bauleiter Dietmar Katzmarski Hoffnung auf die pünktliche Fertigstellung. Vor Weihnachten wird das Dach komplett fertig, Ende Januar sollen die Fenster eingebaut werden, nennt Architekt Matthias Schade vom Büro Eichhorst und Schade in Hamm die nächsten Schritte.

Witterungsunabhängig können anschließend im Inneren die Ausbauarbeiten vorgenommen werden. „Von der Gestaltung, der Farbe, den Materialien und der Dachform haben wir uns an das bestehende Gebäude angepasst“, nennt Schade die Planungsziele.

Große Fensterflächen sorgen für viel Licht im neuen Gruppenraum. Mit dem Baufortschritt zufrieden sind (v.l.) Architekt Matthias Schade, Bauleiter Dietmar Katzmarski, Verbundleiterin Steffi Heider und Einrichtungsleiterin Beate Bunse. Foto: MSW

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und besichtigten die Räume im Rohbau. Begeistert waren sie von den großen Fensterflächen. Die hellen und offenen Räume sind bis zum Dach geöffnet. Die Fertigstellung des im rechten Winkel an das bestehende Kindergartengebäude angeschlossenen Erweiterungstrakts kann Kita-Einrichtungsleiterin Beate Bunse kaum noch erwarten. Zusammen mit ihren zehn pädagogischen Mitarbeiterinnen werden derzeit in drei Gruppen 54 Mädchen und Jungen betreut. Wegen der beengten Verhältnisse muss im nahe gelegenen Pfarrheim ein Raum als Bewegungsraum genutzt werden. „Das ist gerade in Corona-Zeiten ein großer Aufwand“, sagt Bunse.

Im Sommer könnte das zweijährige Provisorium dann endlich zu Ende gehen, wenn die 190 Quadratmeter im Erweiterungsbau zur Verfügung stehen. Neben einem großen Gruppenraum sind im 12 mal 15 Meter großen Anbau auch ein Schlaf- und ein Wickelraum sowie Sanitäranlagen untergebracht. Außerdem wird der Personalraum in den Neubau verlegt. 

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