Kita St. Sophia im Provisorium: „Rote Villa“ ist eröffnet

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Stockum. Happy End für Kinder und Verantwortliche der Kita St. Sophia in Stockum: Nach einem massiven Wasserschaden im Bestandsgebäude musste schnell eine Übergangslösung her. „Kleine rote Villa“ nennen Klein und Groß die Container, die auf rund 470 Quadratmetern Platz für 45 Kinder bieten.

„Wir vermeiden die Bezeichnung ‚Container‘, sprechen eher von Modulen“, sagt Verbundleitung Stefanie Heider. Und tatsächlich hinterlässt der erste Eindruck großes Staunen. An den zwei Umzugstagen nach Ostern hat das Team ganze Arbeit geleistet. Donnerstag ging es für die beiden Gruppen schon in die neuen Räumlichkeiten, die innen wahrlich keinen Container-Charme versprühen. Sie sind liebevoll eingerichtet. „Die Kinder, aber auch wir, fühlen uns schon richtig wohl“, berichtet Martina Stolte, Leiterin der Kita St. Sophia: „Es hat sich alles zum Guten gewendet.“

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Zur Eröffnung der „roten Villa" kamen am Donnerstag auch Daniela Ahnsehl und Asja Wittenberg vom Kita-Förderverein. Sie überreichten den Erzieherinnen Mechthild Ickhorn (rechts) un Daina Südemann ein von der Bäckerei Schmitz gespendetes Brot sowie Salz zum Einzug. Foto: Wagner
Zur Eröffnung der „roten Villa“ kamen am Donnerstag auch Daniela Ahnsehl und Asja Wittenberg vom Kita-Förderverein. Sie überreichten den Erzieherinnen Mechthild Ickhorn (rechts) un Daina Südemann ein von der Bäckerei Schmitz gespendetes Brot sowie Salz zum Einzug. Foto: Wagner

Ein Umstand, bei dem auch der Zufall mitspielte. Denn Stolte hatte gehört, dass in Lüdinghausen eine Modul-Kita abgebaut werden sollte. Ein Anruf reichte und die Container konnten in kürzester Zeit umgesetzt werden. Der städtische Parkplatz direkt vor dem evangelischen Gemeindezentrum bot ausreichend Platz. „Das war wie ein Lottogewinn. So schnell kriegt man das sonst nicht hin. Auch die Größe passte. Die Module passten fast eins-zu-eins“, erzählt die Kita-Leiterin. Bis Ende April musste die Übergangslösung her, da die Genehmigung für die Betreuung von vier Gruppen im gegenüber liegenden Gemeindezentrum durch den Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) dann endete. Das Zeitlimit unterschritten die Verantwortlichen nun deutlich.

„Wir sind der evangelischen Gemeinde dankbar, der Stadtverwaltung, den Handwerkern und dem Bistum“, erklärt Stefanie Heider. In der „roten Villa“ lasse es sich nun für eine längere Zeit aushalten. Dafür werden auch die Kinder sorgen, die ihre „neue“ Kita selbst noch kreativ verschönern dürfen.

Martina Stolte (links) und Stefanie Heider können sich nach turbulenten Wochen ein wenig zurücklehnen und durchatmen. Foto: Wagner
Martina Stolte (links) und Stefanie Heider können sich nach turbulenten Wochen ein wenig zurücklehnen und durchatmen. Foto: Wagner

Viel Lob haben Heider und Stolte nun aus dem Kreis der Eltern gehört. „Wir haben das Talent, die Kinder an Neues zu gewöhnen. Es sollte auch ein Erziehungsziel sein, beim Aufwachsen Lösungen zu entwickeln und aus jeder Situation was Gutes zu machen. Diese Botschaft leben wir in unserer Kita“, unterstreicht Leiterin Martina Stolte.

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