Klimaschutz mit BRAvour – Werne beteiligt sich an Kampagne

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Werne. „Die Stadt Werne möchte mehr Bürger und Bürgerinnen, aber auch Gewerbe- und Industriebetriebe für den Klimaschutz gewinnen – zusammen mit 69 anderen Städten und Gemeinden sowie zwei Kreisen engagiert sie sich deshalb in der Klimakampagne der Bezirksregierung Arnsberg (BRA). Der Hauptfokus der Kampagne in Werne wird im Bereich der Photovoltaik-Anlagen liegen“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Unterstützt werde die Stadt durch die Bezirksregierung ganz konkret mit fachlicher Beratung und der Anpassung von aktualisierten Informationsmaterialien. Diese wurden von der EnergieAgentur.NRW als Mitinitiatorin der Klimakampagne zur Verfügung gestellt.

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Bürgermeister Christ sagt: „Die Stadt Werne möchte mit Kampagnen wie diesen dazu ermuntern, aktiv für den Klimaschutz einzutreten.“ Adrian Mork, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit bei der Bezirksregierung in Arnsberg ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Teilnahme der Stadt Werne. 69 Kommunen insgesamt bedeutet, dass wir mit der Klimaschutzkampagne 3,2 Millionen Menschen im Regierungsbezirk erreichen können.“ Damit würden die Menschen und die Kommunen im Regierungsbezirk nicht nur ein Statement zu mehr Klimaschutz vor der Haustür abgeben, sondern sie werden selber tätig und entscheiden sich zum Beispiel für Photovoltaik auf dem eigenen Hausdach. Die Kampagne läuft über das ganze Jahr 2021.

https://www.bra.nrw.de/umwelt-gesundheit-arbeitsschutz/umwelt/klimaschutz-mit-bravour

Unter dem Link findet sich eine Karte, die die prozentuale Potenzialnutzung von Photovoltaik-Dachflächenanlagen (PV-Dachflächenanlagen) im Regierungsbezirk abbildet. Werne zählt bei einer Ausnutzung der Sonnenenergie von 1,1 bis 4,4 Prozent demnach zu den Schlusslichtern, hat beim PV-Dachflächenpotenzial noch Spielraum. „Obwohl PV-Dachflächenanlagen laut einer Studie der Agora Energiewende mit 81 Prozent die gesellschaftlich höchste Akzeptanz unter den Erneuerbaren-Energien-Technologien haben, werden im Durchschnitt nur 5 Prozent des PV-Dachflächenpotenzials im Regierungsbezirk genutzt“, heißt es ferner auf der Homepage.

Das Wissen über die Rahmenbedingungen rund um die Installation von PV-Dachflächenanlagen sei in der Bevölkerung vielfach noch veraltet. Entgegen der landläufigen Meinung lohnt sich die Installation einer PV-Dachflächenanlage: Die Kosten für Photovoltaikanlagen seien in den letzten Jahren stark gesunken – laut dem Fraunhofer Institut seit 2008 um cirka 75 Prozent.

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