Neue GSC-Schülerfirma: „para lavar“ produziert Duschpulver

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Werne. Das Gymnasium St. Christophorus Werne bringt auch in diesem Schuljahr wieder ein neues Schülerunternehmen an den Start. Unter dem Firmennamen „„para lavar““ werden die Jugendlichen Duschpulver produzieren und dieses in nachfüllbaren Verpackungen anbieten.

Wichtig sind der Gruppe bei ihrem Produkt zwei Dinge. Das Duschpulver – übersetzt bedeutet der Firmenname „„zum Waschen““ – soll nicht nur attraktiv duften, sondern ebenso nachhaltig sein. Eine Verpackung, die dies ermöglicht, wird derzeit bereits intensiv gesucht. Da im Gymnasium bisher noch nie Duschpulver produziert worden ist, haben sich die Schülerinnen und Schüler bereits Kooperationspartner gesucht.

Einer davon ist Dr. Thomas Neubourg von der gleichnamigen Firmengruppe, die sich unter anderem auf die Herstellung hochwertiger Dusch-Schäume und Schaum-Cremes spezialisiert hat. Der Kontakt zum Experten ist entstanden, weil zwei Kinder des Firmenleiters das Gymnasium besuchen. Ein durch Neubourg vermittelter Experte ist Professor Dr. Rolf Daniels von der Universität Tübingen, der seine Unterstützung bei allen Fragen rund um chemischen Belange bei der Produktentwicklung angeboten hat.  

Tim Garbe, Lilien Heußner, Arne Leisentritt und Julia Seyffert präsentieren für das Bild erste Duftproben. Die Gruppe ist optimistisch, dass rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die ersten Produkte fertig sind, denn einen Stellplatz beim Adventsmarkt der Freilichtbühne Ende November hat sich das Unternehmen bereits gesichert. Foto: Volkmer

„„Wir wollen etwas machen, was neuartig und zugleich nachhaltig ist““, sagt Schüler-Geschäftsführerin Carolin Fischer. Duschpulver gibt es zwar schon, diese sind überwiegend jedoch im oberen Preissegment angesiedelt. Die Schülergruppe möchte zeigen, dass dies auch erschwinglicher geht. Angestrebt wird, das Pulver, das dann „Subpowder“ heißen soll, in verschiedenen Duftrichtungen zu produzieren, um möglichst viele Abnehmer zu finden.

Eine kleine Delegation der Gruppe wird Ende Oktober zu einer Kosmetikfachmesse nach München reisen, um sich dort mit möglichen Partnern zu unterhalten und sich zugleich über Verpackungsmöglichkeiten zu informieren. Wo die Produktion letztlich stattfinden wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die Gruppe ist optimistisch, dass rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die ersten Produkte fertig sind, denn einen Stellplatz beim Adventsmarkt der Freilichtbühne Ende November hat sich das Unternehmen bereits gesichert.

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