Unterstützung aus Werne für Flutopfer lässt nicht nach

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Dernau/Werne. Unvorstellbare Bilder der Verwüstung nach der Flutkatastrophe im Ahrtal haben die Helfer/innen aus Stockum gesehen. Ihr Engagement setzt die Gruppe auch zwei Wochen danach fort – und sucht weitere Unterstützung.

„Die Hilfe darf jetzt nicht weniger werden, die Leute dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, appelliert Johannes Laurenz auf seinem Facebook-Account. Mitstretier Matthias Hönnemann hebt den Teamgedanken hervor: „Wir sind nicht immer einer Meinung, aber der Zusammenhalt ist groß.“

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Zum Helferkreis gehört zum Beispiel auch Abiturient Malte Littau. Er habe sich zuletzt die Füße wund gelaufen, schilderte Hönnemann den unermüdlichen Einsatz des jungen Mannes. In zeitlichen Abständen fahren weiterhin kleinere Gruppen ins Katastrophengebiet, um dort mitanzupacken.

„Wir suchen jetzt Dreier-Teams, die für rund zwei Tage nach Dernau fahren und mit dem Hochdruckreiniger von Haus zu Haus gehen. Technisches Verständnis sollte vorhanden sein sowie Kraft und Ausdauer“, wendet sich Hönnemann an mögliche Interessierte. Auch das Fegen der Straßen sei gefragt.

Als sehr nützlich habe sich bei den Aufräumarbeiten auch eine Magnetschiene erwiesen, die Nägel und Schrauben von den Straßen ziehe. „Zahlreiche Menschen haben sich schon die Reifen kaputt gefahren. So schaffen wir Abbhilfe“, erklärt Matthias Hönnemann, der auch die Koordination der Maßnahmen lobt: „Es läuft jetzt besser als am Anfang.“

Die Gruppe aus Werne ist weiterhin im Katastrophengebiet in Dernau (Rheinland-Pfalz) aktiv. Die Aufräumarbeiten seien nun besser koordiniert, heißt es. Foto: Hönnemann

Große Unterstützung erfahre man auch aus dem weiten Umkreis, aus Olfen, Unna, Selm, Ahlen, Hamm oder Lünen. „Geldspenden haben wir in erforderliche Sachspenden umgewandelt“, erläutert Hönnemann abschließend.

Weitere Infos gibt es direkt unter https://www.facebook.com/HofSchulzeBlasum.

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