2G-Kontrollen in Geschäften – Kunden bleiben gelassen

Anzeige

Werne. Wie klappt es mit den Kontrollen der 2G-Nachweise in den Geschäften der Werner Innenstadt? WERNEplus hat stichpunktartig nachgefragt und von durchweg positiven Erfahrungen der Beschäftigten gehört.

Demnach läuft das Einscannen des Impf-Codes per Smartphone, der Blick in den Impfausweis oder auf die Nachweise einer überstandenen Corona-Infektion und negativen Tests sowie der Abgleich mit dem Personalausweis inzwischen sehr routiniert ab.

- Advertisement -

„Anfangs war es etwas schwierig, zusätzlich zu den Impfnachweisen auch die Personalausweise zu überprüfen, weil deren Kontrollen nicht überall eingehalten wurden“, sagte Jutta Wagner vom Capitol-Cinema-Center über die Startphase der Umsetzung der 2G-Regel in dem Werner Kino. Seit dies aber einheitlich durchgezogen werde, hätten sich die Kinobesucher an die Kontrollen gewöhnt und ihre Personalausweise dabei, berichtet Wagner.

Die Mehrheit sehe das auch in eigenem Interesse ein, ist ihr Eindruck. Mit zugewiesenen Sitzplätzen, angeordnet im Schachbrettmuster, mit Maskenpflicht (außer beim Essen) und den üblichen Hygieneregeln können die Kinobetreiber Jutta und Wido Wagner sichere Rahmenbedingungen bieten.

Weil in den Schulferien die regelmäßigen Corona-Tests von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren fehlen, müssen diese vor dem Filmvergnügen einen negativen Corona-Test vorlegen, schilderte Jutta Wagner. Viele ältere Schüler seien auch schon geimpft oder kämen mit Test. Das funktioniere in Werne gut, weil es hier mehrere, leicht erreichbare Teststellen gebe, schildert sie.

„Unser Nils kontrolliert am Eingang und scannt die Online-Tickets ein“, weiß Wagner den Check der Nachweise bei dem Mitarbeiter in guten Händen. „Und die Besucher sind gut drauf, entspannt und fröhlich“, freut sie sich. Ob die 2G-Regelung Bestand habe, müsse man allerdings abwarten, betont sie mit Blick auf die mögliche Anordnung noch strengerer Schutzmaßnahmen.

Bei Herrenmoden Schmersträter am Markt berichtet Mitarbeiterin Marion Fröhlich ebenfalls von positiven Erfahrungen. „Das klappt wunderbar, unsere Kunden sind absolut einverstanden und einsichtig“, betont sie und ergänzt: „Sie bleiben am Eingang stehen und warten, bis wir kommen. Handy, Nachweise und Personalausweis haben sie dabei. Das ist eingeübt.“

Im Modegeschäft La Casa zeigt sich für Mitinhaberin Julia Annertzok ein ähnliches Bild. „Beim Betreten des Geschäfts in der Steinstraße beginnen die Kundinnen gleich damit, in den Handtaschen zu suchen. Dann werden die Nachweise vorgezeigt, das ist kein Thema“, lautet ihr Fazit. Gut angenommen werde auch die Bändchen-Lösung von Kunden, die in mehreren Geschäften einkaufen möchten. Sie erhalten das Bändchen auf Wunsch und können damit an diesem Tag ohne weitere Kontrollen weitere Geschäfte besuchen.

Im Elektro-Fachgeschäft Steinkuhl steht am Eingang eine großes Pult als Kontrollpunkt bereit. Einige Kunden sähen dies zwar kritisch, überwiegend gebe es Bereitschaft, die Nachweise vorzuzeigen. „Da muss man nicht groß fragen“, schildert Mitarbeiter Dominik Freitag.

Weitere Artikel von Werne Plus

„Zukunft braucht Herkunft“: Ministerin besucht Feier der Altstadtfreunde

Werne. „Sie geben dieser Stadt ein lachendes Gesicht“, sagte Ina Scharrenbach, als sie den Freunden des historischen Stadtkerns Werne persönlich zum elfjährigen Geburtstag gratulierte. Die...

„Gallensteine – was tun?“: Einladung zum Patientenseminar

Lünen. „Wie entstehen eigentlich Gallensteine? Wie erkennt man sie? Und was kann man dagegen präventiv tun?“ Die beiden Chefärzte Priv.-Doz. Dr. med. Roland Kurdow...

TV-Herren lassen gegen Dolberg Punkte liegen, aber „nach wie vor im Soll“

Werne. Die Handballer des TV Werne haben in der Männer-Bezirksliga die zweite Niederlage in Folge einstecken müssen. Gegen den SV Eintracht Dolberg musste sich...

Probleme mit Elterntaxis: Verkehr an Kita Jona rückt in den Fokus

Stockum. In der Kita Jona in Stockum ist bei 45 zu betreuenden Kindern innerhalb der Woche immer viel los. Das gilt ebenso in Bezug...