Dienstag, April 7, 2026

Besondere Religions-Projekte am AFG im Advent

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Werne. In den vergangenen Wochen hat sich ein Religionskurs der Klasse 8 am Anne-Frank-Gymnasium unter der Leitung von Shirley Herla mit der Installation einer Weihnachtskrippe beschäftigt.

Nach einer kurzen Einführung von Michael Reckmann, Diakon der evangelischen Gemeinde Werne, der sich mit großem Engagement diesem Projekt angeschlossen hat, ging es an die Arbeit. So mussten Ortsschilder gebastelt, Texte zum Weihnachtsevangelium verschriftlicht und Lichter installiert werden.

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Mit viel Freude ordneten die Schülerinnen und Schüler Krippenfiguren aus den 1950er Jahren an und schmückten die Krippe mit Stroh und Tüchern. „Es hat Spaß gemacht, das Projekt selbstständig durchzuführen und eigene Ideen umzusetzen“, lobt Schülerin Stella Heinrich. Noch bis zu den Weihnachtsferien wird die Geschichte für alle Interessierten ausgestellt sein.

Besonders dabei ist: Die Schülerinnen und Schüler bewegen die Krippenfiguren wöchentlich, sodass der Weg von Nazareth nach Bethlehem verfolgt werden kann. „Das Projekt ist für die gesamte Schulgemeinde gedacht, sodass sich alle an die Geschichte erinnern können und darüber in einem gemeinsamen Austausch kommen“, erklären die Schüler Timm Niewiem und Phil Weniger. Mit diesem Projekt läutet der Religionskurs den Advent ein und bringt Besinnlichkeit in das AFG. 

Ein anderes langfristiges Projekt bringt die evangelischen und katholischen Religionskurse der sechsten Klassen des AFG nach draußen: Sie machten sich zu Fuß auf den Weg zu den Kirchen Martin Luther und Maria Frieden. 

Auf dem Plan standen keine typischen Kirchenführungen oder Gottesdienste. Vielmehr ging es um einen performativen Religionsunterricht, der eigenständige erfahrungsorientierte Wahrnehmungen fördert. Die Schülerinnen und Schüler gingen selbstständig auf Erkundungstour und führten verschiedene kleine Wahrnehmungsübungen allein und in Kleingruppen durch. So stellten sie sich in Kleingruppen Orte im Kirchenraum vor, die sie für besonders interessant empfinden. Sie beschrieben sich dazu gegenseitig Gegenstände, die sie noch nicht kennen und gerne kennenlernen möchten und fotografierten sie gemeinsam mit ihren iPads.

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