Deutlich zu schnell unterwegs auf der Varnhöveler Straße

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Werne. Der vom Kreis Unna angemietete Superblitzer, offiziell „Enforcement Trailer“ genannt, ist vor einigen Wochen zum zweiten Mal im Stadtgebiet eingesetzt worden. Mit etwas Verzögerung hat der Kreis jetzt die Zahlen ausgewertet.

Vom 12. bis 19. April war der Blitzer, der mit etwas Fantasie wie eine gepanzerte Schildkröte wirkt, an der Varnhöveler Straße positioniert. 251 Mal löste der Blitzer aus, 205 Mal sind die Aufnahmen verwertbar gewesen, teilte die Kreis-Pressestelle auf Anfrage von WERNEplus mit.

Dass nicht alle der 251 Fälle verwertbar sind, liegt daran, dass erfasste Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten nicht bei der Auswertung gewertet werden. Hinzu kommt eine gewisse Anzahl an Bildern, die beispielsweise aufgrund von Sonneneinstrahlung nicht eindeutig erkennbar sind.

Für den Höchstwert im erfassten Zeitraum sorgte eine Person, die in dem Bereich, in dem ein Tempolimit von 50 km/h gilt, mit einer Geschwindigkeit von 91 Kilometern pro Stunde geblitzt wurde. Nach dem Toleranzabzug ergibt sich ein Wert von 88 km/h. „Für diese Überschreitung von 38 km/h sind 200 Euro fällig. Dazu gibt es einen Punkt in Flensburg“, so Kreissprecher Max Rolke.

Beim ersten Einsatz des Superblitzers in der Nähe des Schulzentrums an der Goethestraße in Werne hatte ein Verkehrsteilnehmer die dort erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h um 34 Stundenkilometer überschritten.

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