Hängepartie beendet: Kita in Horst bekommt feste dritte Gruppe

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Werne/Horst/Stockum. Lange wurde diskutiert und letztlich die Ergebnisse der sogenannten Kindergartenbedarfsplanung abgewartet. Jetzt steht fest: Aus der provisorischen dritten Gruppe in der Kita St. Marien in Horst wird eine feste Gruppe.

CDU und FDP hatten sich schon vor geraumer Zeit für die Kita St. Marien stark gemacht, ihr gemeinsamer Antrag wurde aber bislang zurückgestellt – bis zur Sitzung des Jugendhilfe-Ausschusses am gestrigen Donnerstag (03.11.2022).

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„Lange hat’s gedauert“, gab Jugendamtsleiter Maik Rolefs zu: „Wir haben uns tief in die Thematik eingegraben, um zur Entscheidungsreife zu gelangen. Wir haben auch Eltern aus Stockum befragt, die ihre Kinder aufgrund der guten Arbeit nach Horst bringen. Daher ist es unser Ziel, aus der jetzigen provisorischen dritten Gruppe eine dauerhafte Gruppe zu machen.“

In den Beschlussvorschlag der Verwaltung wurden die Punkte im Antrag der CDU/FDP mit aufgenommen, so dass die Abstimmung einstimmig ausfiel. In den Ausführungen von Rolefs wurde deutlich, dass die Diskussionen nicht immer harmonisch abgelaufen sein können. „Es wurde viel Druck auf mein Team ausgeübt. Ich hoffe, wir kommen jetzt wieder zu einem guten Klima zurück. Wir freuen uns auf die Einweihung in Horst“, so der Jugendamtsleiter.

Dass zukünftig vor allem in Stockum Bedarf an Kita-Plätzen bestehen würde, hatte schon der ehemalige Dezernent Alexander Ruhe vermutet. Daher fand sich noch ein zweiter Punkt in der Beschlussvorlage zur Kindergartenbedarfsplanung, den die Politik einstimmig auf den Weg brachte: Die Verwaltung soll Gespräche mit den Vertretern der evangelischen Kirchengemeinde zur perspektivischen Erweiterung der Kita Jona in Stockum fortführen. Dort könne man sich einen Ausbau der zweigruppigen Einrichtung zu einer dreigruppigen Kita vorstellen.

Im Stadtgebiet befinden sich aktuell 17 Kitas mit insgesamt 1.105 Betreuungsplätzen. In den folgenden Jahren werden steigende Kinderzahlen prognostiziert (2023/24 = 1.110; 2023/24 = 1.135). Insbesondere aufgrund der Bezugsfertigkeit des Baugebietes „Bellingholz-Süd“ müsse für das Kita-Jahr 2024/25 die Einrichtung einer weiteren zusätzlichen Gruppe berücksichtigt werden.

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