Kita-Planung 2022/23: „Die Kinder in Werne kommen unter“

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Werne. Die Kita-Planung 2022/23 stand Donnerstag (10. März 2022) im Mittelpunkt des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familien. Frank Gründken schilderte die schwierige Situation in seinem neuen Dezernat und bat mit Blick auf die Umstrukturierungen um Verständnis.

Die gute Nachricht fasste Aussschussvorsitzender Benedikt Striepens (Bündnis 90/Die Grünen) knapp zusammen: „Die Kinder in Werne kommen unter.“ Jugendhilfeplanerin Wiebke Kramer ergänzte: „Es sind im Sommer keine Maßnahmen notwendig, um den Betreuungsbedarf zu decken. Das liegt am guten Ausbau der Kita-Landschaft in letzter Zeit.“ Zurücklehnen könne man sich nicht. Denn: „Wir hatten wieder geburtenstarke Jahrgänge.“

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Die Zahlen: Im Kindergartenjahr 2022/23 stehen 277 U3- sowie 810 Ü3-Plätze zur Verfügung. Das sind also insgesamt 1.087, organisiert in den 58 Gruppen der 17 Einrichtungen.

„Wir konnten alle Wünsche erfüllen und sind froh, dass wir das hinbekommen haben“, berichtete Frank Gründken der Öffentlichkeit von erheblichen Schwierigkeiten in seinem neuen Dezernat, dass er zunächst kommissarisch geleitet hat. „Meinen ersten Tag werde ich so schnell nicht vergessen. Wir hatten einen krankheitsbedingten Ausfall zu verschmerzen. Zudem flatterte mir eine Kündigung auf den Tisch. Beide waren für den Kita-Bereich zuständig, eingearbeitete Kräfte. Das war natürlich verheerend und hinzu kam der berechtigte Unmut der Eltern. Wir haben alles versucht, die Situation zu retten“, berichtete der Dezernent von Neueinstellungen im Verwaltungsbereich für die Kitas. Man habe die Probleme nach und nach in den Griff gekriegt.

Doch die nächsten Herausforderungen warten bereits auf Gründken und sein Team. Durch den Krieg in der Ukraine-Krieg sei mit vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu rechnen. Zudem müsse die Aufnahme der Kinder und Jugendlichen in Schulen und Kitas erfolgen. Zwei seien bereits in der Kita St. Sophia in Stockum begrüßt worden, so der Dezernent abschließend.

Diskussionen gab es im Ausschuss zum Antrag der CDU und FDP, die Voraussetzungen für einen dauerhaften Dreigruppenbetrieb in der Kita St. Marien in Horst zu schaffen. Mehr dazu lesen Sie am Wochenende bei WERNEplus.

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