Donnerstag, April 18, 2024

Kleine und große Radfahrer warten weiter auf sichere Radwege

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Werne. Rund 40.000 Menschen sind am vergangenen Wochenende im Rahmen einer neuerlichen Kidical Mass durch die Straßen von mehr als 200 Orten gefahren und haben dabei ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht gefordert. Auch in Werne traten Groß und Klein in die Pedale.

Zum dritten Mal hat die Initiative Radverkehr in Werne (IR) zur Fahrraddemo Kidical Mass eingeladen. Im Fokus stand dabei der zum Teil sehr schlechte Zustand der Rad- und Fußwege rund um die Werner Gymnasien.

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Schon vor der Abfahrt am Stadthaus bedauerte Till Garvert als Versammlungsleiter der Demo, dass sich nach den bisherigen beiden Touren noch nichts an der teils sehr gefährlichen Situation für Radfahrer in Werne getan habe. „Es gibt zwar Ankündigungen von Radverkehrskonzepten, aber bisher ist es leider dabei geblieben. Mehr sicherere Radwege gibt es immer noch nicht. Das ist enttäuschend.“

Die Strecke zu den Werner Gymnasien kritisierte die Initiative am Wochenende bereits zum wiederholten Male. Der Radweg an der Penningrode wird täglich von unzähligen Kindern und Jugendlichen benutzt. „Doch das wird von der Stadt nicht weiter bedacht. Das finde ich erstaunlich, denn gerade jetzt sollte man der Gruppe doch zeigen, dass es sinnvoll ist, sich mit dem Rad zu bewegen. Wenn ihnen das aber jetzt durch derart schlechte Wege vermiest wird, ist das schon schade“, sagte Garvert.

Im Fokus der Tour stand der zum Teil sehr schlechte Zustand der Rad- und Fußwege rund um die Werner Gymnasien. Der Start erfolgte am Stadthaus. Foto: Volkmer

Auch die dauerhafte Einführung von Tempo 30 an vielen Bereichen, die besonders häufig von Kindern genutzt würden, sei weiterhin überfällig. „Das bietet nach allen Erkenntnissen viel mehr Sicherheit für alle Beteiligten, die sich dort bewegen“, so der Familienvater in seiner Ansprache.

Trotz guten Radfahrwetters fanden sich bei der dritten Auflage weniger Mitfahrende als bei den vorherigen Veranstaltungen ein. Der Versammlungsleiter vermutete, dass dies unter anderem mit vielen zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen in Zusammenhang gestanden habe.

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