Neue Maßnahmen: RCS in Werne spart Energie und schont das Klima

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Werne. Beim Entsorgungs- und Recyclingbetrieb RCS aus Werne ging Ende November 2022 eine neue Hackschnitzelheizung in Betrieb. Diese deckt den kompletten Wärmebedarf der Niederlassung an der Capeller Straße ab, teilt das Unternehmen in einer Medieninformation mit.

„Die neue Heizungsanlage ist nur eine unserer Maßnahmen, um den Klimaschutz zu fördern. Nachhaltigkeit und ein umweltschonender Umgang mit Ressourcen zählen zu den Grundsätzen unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Adelheid Hauschopp-Francke, eine der Geschäftsführenden bei RCS. Für das effektive Verfahren zur Herstellung lebensmitteltauglicher Regranulate sei das Unternehmen dieses Jahr mit dem Mittelstandspreis „DIE GRÜNEN ENGEL 2022“ in der Kategorie „Innovative Techniklösung für das Recycling“ ausgezeichnet worden, ergänzt die Geschäftsführerin.

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Erst Mitte Oktober 2022 hatte das Unternehmen eine neue Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Die 72 Solarmodule auf dem Dach des Neubaus an der Capeller Straße sollen pro Jahr ca. 25.000 kWh Strom produzieren. Mit der 29,5 kWp-Anlage kann das Unternehmen die Sonnenenergie sinnvoll für die Stromproduktion nutzen und somit den Verbrauch von herkömmlich erzeugtem Strom senken. Mit dieser Anlage sind derzeit bereits ca. 4.000 m² Photovoltaik-Fläche auf dem Firmengelände in Betrieb.

Knapp einen Monat später deckt die neue Hackschnitzelheizung den kompletten Wärmebedarf des Werner Unternehmens ab. Denn die Anlage sorgt seit Ende November nicht nur in den Räumlichkeiten des Betriebsgeländes an der Capeller Straße für Wärme, sie bringt auch das benötigte Prozesswasser auf Temperatur, heißt es weiter.

Die neue Heizungsanlage bei RCS ist besonders nachhaltig und effektiv. Foto: privat

Mit der neuen Heizungsanlage spare der Entsorgungs- und Recyclingbetrieb im Jahr ca. 2.500.000 kWh Gas ein. Die effiziente Anlage mache es RCS möglich, mit geringerem Brennstoffverbrauch und minimalen Feinstaub-Emissionen einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Zudem könne der biogene Festbrennstoff aus Holz-Resten in der Region gewonnen werden.

„Da unbehandeltes Industrierest- und Gebrauchtholz sowie Waldrest- und Schwachholz aus der Durchforstung verwendet werden kann, ist diese Heizungsanlage besonders nachhaltig und effektiv“, schreibt der Betrieb. Derzeit beziehe das Unternehmen die für die Heizungsanlage benötigten Hackschnitzel aus seiner Zusammenarbeit mit dem Umweltkontor Bergkamen.

Die neue Heizungsanlage bei RCS wird mit Hackschnitzeln befüllt. Foto: privat

Somit bereite RCS nicht nur Sekundärrohstoffe für die Wiederverwendung auf, sondern ergreife stetig neue Maßnahmen und optimiere Prozesse mit dem Ziel, die Umweltbilanz zu verbessern. Für das kommende Jahr habe das Unternehmen bereits verschiedene Projekte geplant, um weitere Ressourcen einzusparen und seinen CO2-Fußabdruck weiter zu verringern.

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