Freitag, Januar 30, 2026

Neuer Hilfstransport der Aktuthilfe erreicht Kiew

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Werne. Erstmalig unter dem Namen Akuthilfe und mit einem ukrainischen Fahrerteam ging am vergangenen Sonntag ein weiterer Hilfstransport in die Ukraine bis nach Kiew. Das teilte Pressesprecher Oliver Schröder jetzt mit.

Am Montag erreichten die Akuthilfe Werne und Umland n.e.V. dann die ersten Fotos aus der Nähe von Kiew, wo das Kriegsgeschehen noch weiterhin sehr präsent sei, hieß es weiter.

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Die Organisatoren planen derweil schon die nächste Fahrt, die wieder zu ihrem Partner Immediate Medical and Evacuation Service (IMES) an die polnisch-ukrainische Grenze führen wird. Dringend benötigte Hilfsgüter und Sachspenden (keine Kleidung!) gemäß der Spendenliste können neben den schon veröffentlichten Annahmestellen auch im Jugendzentrum JuWeL, Bahnhofstr. 10, in Werne von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr abgegeben werden.

Das Kriegsgeschehen ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sehr präsent. Foto: Akuthilfe
Das Kriegsgeschehen ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sehr präsent. Foto: Akuthilfe

Darüber hinaus wolle man nicht nur in Polen oder der Ukraine, sondern auch hier im Kreis Unna dort Hilfe leisten, wo sie gebraucht werde. Aus diesem Grund wurden von den vielen Matratzen, die im Laufe der vergangenen Wochen und Monate gespendet wurden, welche an den „Verein Dach über dem Kopf e.V.“ in Lünen übergeben. Der Verein setzt sich für wohnungslose Menschen ein und betreibt in Lünen-Gahmen auch eine Übernachtungsstelle.

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