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Werne. Er hat es wieder getan: Nach „Du bist das Größte was es gibt“ bringt Reneé Bieder neun Jahre später erneut ein Sim-Jü-Lied heraus. „Kettenkarussell“ heißt die tanzbare Liebesballade.

Der über Werne hinaus bekannte Tischtennisspieler und Hobby-Sänger liebt Sim-Jü. „Wir sind doch alle Kirmeskinder. In meiner Geburtsurkunde steht noch Moormannplatz 1. Das sagt doch schon alles. Wer in Werne lebt, hängt an dieser Stadt“, meint der 52-Jährige, der für das Ordnungsamt Hamm arbeitet.

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Durch die Freundschaft zum Label „MachMa Sound“ von Frank Fallak entstand auch dieser Song. „Ich hatte die ungefähre Melodie im Kopf, der Text war in zehn Minuten fertig“, sagt Reneé Bieder über das Lied im Discofox-Rhythmus. „Selbst meine Frau findet ‚Kettenkarussell‘ richtig gut. Oft verdreht Susanne ja nur die Augen bei meinen Projekten“, scherzt der kirmesliebende Hobby-Sänger.

In Zusammenarbeit mit Musikproduzent Michael Meissner wurde die Melodie in Noten gegossen, dann im Tonstudio von Frank Fallak eingesungen und abgemischt. „Das war Knochenarbeit, rund fünf Stunden hat es gedauert, bis es in Franks Ohren perfekt war“, erzählt Reneé Bieder.

Immer lustig, immer gut drauf: So kennen die Menschen in Werne Hobby-Sänger und Tischtennisspieler Reneé Bieder. Foto: privat

„Kettenkarussell“ soll nach dem Wunsch des Interpreten dann beim traditionsreichen Sim-Jü-Fußballspiel im Sportzentrum Dahl als Live-Premiere erklingen. Er stehe mit Organisator und Kirmes-Experte Rainer Schulz in Kontakt, so Bieder.

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Er sieht den Song auch mit einem Augenzwinkern: „Reich werde ich damit nicht. Es ist einfach Just for Fun.“ Die aktuelle Huldigung an die Sim-Jü-Kirmes ist in allen gängigen Download-Portalen erhältlich.

In seinem neuesten Lied geht es um die Liebe auf den ersten Blick im Kettenkarussell. Autobiografische Züge hat das Stück nicht. „Nein, ich habe meine Susanne im Solebad kennengelernt. Aber darüber könnte ich vielleicht auch noch ein Lied schreiben“, lacht Reneé Bieder. Zunächst will er aber die Werner Narren mit einem Karnevalssong überraschen. Dieses Gesangsprojekt steht kurz vor dem Abschluss.

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