Stadt in den Südstaaten hat mehr zu bieten als schnelle Autos

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Werne/Bowling Green. Wenn der Name Bowling Green fällt, werden echte Auto-Fans hellhörig. In der Stadt befindet sich der weltweit einzige Produktionsstandort der Chevrolet Corvette. Doch selbst wer mit Sportwagen nicht viel anfangen kann, kommt in der Stadt, die enge Beziehungen zum Anne-Frank-Gymnasium (AFG) pflegt, auf seine Kosten.

Bowling Green ist die Heimat von Einwanderern aus der ganzen Welt. Die Stadt hat sogar deutsche Wurzeln und es gibt eine „German Community“ aller Deutschen, die in der Stadt mit über 70.000 Einwohnern leben. Die Hagener Firma Bilstein Stahl ist in Bowling Green angesiedelt und versorgt von dort aus Kunden in Nord- und Mittelamerika.

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Nicht verpassen sollten Touristen die kleine und gepflegte alte Innenstadt mit dem Fountain Square Park. Auf dem Gelände der Western Kentucky University (WKU) dokumentiert das Kentucky Museum die Geschichte der Region. Die WKU zählt zu den Top 10 der US-College-Städte. Wer auf dem riesigen Gelände unterwegs ist, begegnet sicher auch Big Red, dem Maskottchen der Sportteams der Universität, den „Hilltoppers“ und dem „Lady Toppers“.

Die Western Kentucky University (WKU) zählt zu den Top 10 der US-College-Städte. In den Ferien schauen hier auch künftige Studenten vorbei. Foto: Volkmer

Eisenbahnfreunde sollten sich die restaurierten historischen Waggons im Historic Railpark & Train Museum ansehen. Fans von Flugzeugen dürften dagegen im Aviation Heritage Park auf ihre Kosten kommen. Die Möglichkeit einer unterirdischen Bootstour gibt´s am Lost River Cave. Meistgenannte Top-Attraktion ist das National Corvette Museum, das größte Automuseum, das einem einzigen Modell gewidmet ist. Neben Oldtimern und Prototypen wird hier auch dem unterirdischen Erdrutsch gedacht, der 2014 einen Teil des Museums inklusive acht Oldtimern verschlang.

AFG plant Fortsetzung der Austauschbeziehungen

„Das AFG ist dabei, die Austauschbeziehungen mit den Schulen und der Western Kentucky University im kommenden Herbst wieder von der virtuellen Ebene auf die Präsenzebene mit realen Austauschbegegnungen zu heben“, berichtet Heike Ambrust, Koordinatorin des German American Partnership Program (GAPP) am AFG.

Schon Ende Juli wird die Lehrerin, die den Schüleraustausch organisiert und sich darum kümmert, dass amerikanische Lehramtsstudierende mehrere Wochen am Werner Gymnasium unterrichten können, zusammen mit ihrem Kollegen Johannes Brysch nach Bowling Green reisen und entsprechende Meetings mit den Teams der Partnerschulen und der WKU besuchen. Angedacht ist, dass im November erstmals seit 2019 wieder Jugendliche aus Werne in die Südstaaten reisen.

Nicht verpassen sollten Touristen die kleine und gepflegte alte Innenstadt mit dem Fountain Square Park. Foto: Volkmer
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