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Werne. Markus Gröver ist ehrenamtlicher Feuerwehrmann und in der Löschgruppe Unna Mitte der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt aktiv. An seinem Arbeitsort Werne unterstützt er tagsüber zusätzlich den Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne.

Aufgrund eines Berichts der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland in den sozialen Medien, den Gröver gesehen hatte, bewarb er sich als sogenannter „Verstärker“ für die Insel Helgoland. Die zum Kreis Pinneberg gehörende Insel ist die einzige Hochseeinsel Deutschlands und liegt inmitten der Nordsee. Sie besteht aus der Hauptinsel sowie der Strandinsel „Düne“. In den Sommermonaten wird die FF Helgoland auf der Düne, wo sich unter anderem Ferienwohnungen sowie der Flughafen der Insel befinden, durch ehrenamtliche Kameraden vom Festland, hauptsächlich aus dem Kreis Pinneberg, unterstützt.

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Für ihre drei Standorte Gerätehaus Oberland, Gerätehaus Unterland und Gerätehaus Düne sucht die Gemeinde Helgoland aber auch in jedem Jahr zur Sicherstellung des Brandschutzes freiwillige Kamerad/innen aus ganz Deutschland, die mit Ihrem Einsatz die touristische Nutzung der Düne aufrechterhalten bzw. die heimischen Brandschützer unterstützen möchten.

In diesem Sommer suchte die Gemeinde Helgoland zusätzlich noch ausgebildete Atemschutzgeräteträger für die Hauptinsel. So ein Aufenthalt beträgt mindestens 14 Tage und ein schöner Nebenaspekt ist es, dass bis zu drei Angehörige mitreisen dürfen. Nach einer kurzen Bewerbung erhielt Markus Gröver die Zusage und für ihn, seine Frau und die beiden Töchter hieß es vom 3. bis 17. Juli 2023: „Ab auf die Insel.“ Wegen der starker Stürme Anfang Juli verzögerte sich die Abfahrt allerdings, und es ging erst am 4. Juli bei hohem Wellengang mit der Fähre hinüber.

Funkmeldeempfänger und Einweisung auf Fahrzeug und Gerät

Auf der Insel angekommen, wurden sie vom Gerätewart und vom Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland bereits erwartet und zusammen mit drei weiteren „Verstärkern“ zur Feuerwache im Unterland gebracht. Hier erhielten sie die obligatorischen Funkmeldeempfänger und eine Einweisung auf Fahrzeug und Gerät. Routiniert schulte der Gerätewart die neuen Kameraden vom Festland und zeigte Ihnen die spezifischen Kniffe der lokalen Technik. In der Wache Unterland ist mit eine DLK 12-9 des französischen Herstellers Gimaex die kleinste Drehleiter Deutschlands untergebracht.

Auf der Wache Oberland räumte der Kamerad der Werner Wehr schließlich seine persönliche Schutzausrüstung in den Helgoländer Spind. Nach der Einweisungen ging es zur gemütlichen Unterkunft und der Familienurlaub auf der Insel konnte beginnen. Wie zu Hause auch, durfte sich Markus Gröver mit seinem Meldeempfänger auf der Insel und der angelegenen Düne frei bewegen.

Während Grövers Wache wurden die Helgoländer Feuerwehrleute zu zwei Einsätzen gerufen. Der erste war eine Personenrettung, beim zweiten Mal musste der Rettungsdienst unterstützt werden. Markus ließ es sich auch nicht nehmen, am Dienstabend der Feuerwehr Helgoland teilzunehmen. Das Thema lautete FwDV3 „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“.

Für den schönen Urlaub und die Gastfreundschaft der Gemeinde sowie der Kamerad/innen der Feuerwehr Helgoland bedankten sich Markus Gröver und seine Familie.





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