Auf „Schürmanns Wiese“ in Stockum wachsen Neubauten

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Stockum. Seit vor ziemlich genau einem Jahr die Erschließungsarbeiten abgeschlossen und das Kanalsystem bereits in Betrieb waren, hat sich im Stockumer Neubaubaugebiet „Schürmanns Wiese“ viel getan.

26 Gebäude entstehen hier, zumeist Ein- und Zweifamilienhäuser. Zudem rückt der Baubeginn für zwei Mehrfamilienhäuser näher. Viele Bauten befinden sich bereits im Rohbau und einige auch schon in einem fast fertigen Zustand, bestätigte Architekt Dirk Benning jetzt auf Nachfrage von WERNEplus.

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Verschiedene Bauweisen mit Pult-, Zelt- und Satteldächern sowie individuellen Gestaltungsformen werden in dem Neubaugebiet an Stockums südlichem Rand errichtet. Eine provisorische Straßenbeleuchtung sei auch schon installiert. Nur auf einigen wenigen Grundstücken hätten die Arbeiten noch nicht begonnen, schilderte der Architekt.

Besonders die schöne Lage am Eika-Wäldchen und die Nähe zu den Lippewiesen hatte insbesondere naturverbundene Bauwillige aus Stockum, aber auch aus Nachbarstädten wie Werne, Bergkamen und Hamm auf den Plan gerufen. Die Grundstücke in Größen zwischen 450 und 700 Quadratmetern für freistehende Häuser sowie etwas kleinere für Doppelhäuser waren folglich schnell vergeben.

Die Grundstücke in Größen zwischen 450 und 700 Quadratmetern für freistehende Häuser sowie etwas kleinere für Doppelhäuser waren folglich schnell vergeben. Foto: Gaby Brüggemann

Pluspunkte aus Sicht der Bauinteressenten sei auch die Infrastruktur in Stockum mit zwei Kindertagesstätten, einer Grundschule, Nahversorger Lidl, Banken, Fleischerei und sonstigem Einzelhandel gewesen, berichtete Benning.

Die allgemeine Lage mit Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine habe sich 2022 auch auf den Baustellen ausgewirkt und teilweise zu Verzögerungen geführt. Während die Erdarbeiten noch mit relativ kleinem Verzug abgeschlossen werden konnten, sei es bei den Bauherren auch zu Lieferengpässen und Kostensteigerungen gekommen. Letztere seien für die Eigentümer aber noch kalkulierbar und die Umsetzung des Bauvorhabens möglich gewesen, erläuterte Benning.

Weil die Allgemeinsituation mit Zinsentwicklung, Baupreisen, möglichen Engpässen bei Materialien und Verzögerungen auch in diesem Jahr schwer einschätzbar seien, mochte der Architekt auch keine genauen Aussagen über die Fertigstellung des Baugebietes treffen. Der Straßenendausbau hingegen sei schon terminiert und stehe für 2026 im Zeitplan, hieß es.

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