Aufstellungs-Beschluss für neue Turnhalle ist gefasst

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Werne. Weil die Wiehagenschule an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, soll auf dem Schulgelände an der Stockumer Straße bekanntlich ein Erweiterungsbau her. Dafür muss wiederum die ohnehin stark sanierungsbedürftige Sporthalle weichen.

Auf dem Schulgelände selbst fehlt es an Platz für einen Ersatzbau, weil die Pausenhoffläche nicht weiter beschnitten werden soll. Auf einem 4.320 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Klöcknerstraße und Stollenweg soll deshalb eine neue Halle für den Schul- und Vereinssport errichtet werden. Der nahegelegene Standort auf einer bisher als Bolzplatz ausgewiesenen Grünfläche ist von der Schule aus fußläufig gut zu erreichen.

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Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung stand am Dienstag, 31. Januar 2023, der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 4 E. Die Fläche liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Beckingsbusch/Ost auf der Tagesordnung. Entstehen soll hier, so will es das erste bauliche Konzept, eine Doppelturnhalle mit Mehrzweckräumen. Die Erschließung wird über Klöcknerstraße und Stollenweg erfolgen. Ferner wird auf dem Gelände eine Stellplatzanlage angelegt.

Für das Vorhaben müssen auf dem mit zahlreichen Bäumen bewachsenen Grundstück zahlreiche Exemplare gefällt werden. Man wolle die vorhandenen Grünbestände und den Wallbereich so gut wie möglich schonen, versicherte der Dezernent für Stadtentwicklung, Ralf Bülte. Für die Grünen forderte Klaus Schlüter einen „adäquaten Ausgleich“ an Ersatzmaßnahmen ein.

„Ich bin dagegen, es müssen rund 200 Bäume gefällt werden“, protestierte Raimund Hölscher (CDU) wie schon in der Stadtratssitzung gegen die Standortwahl. Man müsse einen anderen Platz finden, meinte er und wunderte sich, dass die Grünen dies akzeptieren.

„Um das Grün tut es uns wirklich leid, aber CDU-Vorschläge wie zum Beispiel der Dahl als Standort seien zu weit entfernt für die Grundschulkinder. Sie brauchen einen naheliegenden Standort“, wandte Schlüter ein. Für Dr. Thomas Gremme (UWW) war auch der Kostenfaktor wichtig. Das Grundstück an der Klöcknerstraße gehöre der Stadt, andere Flächen müsste man kaufen, argumentierte er.

„Das ist ein Beschluss des Stadtrates, warten wir das Gutachten ab“, vermittelte die Ausschussvorsitzende Uta Leisentritt (CDU), bevor der Aufstellungsbeschluss bei einer Gegenstimme gefasst wurde.

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