Bedrohung, Angst, Erlösung: Stadtspiel stößt auf großes Interesse

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Werne. Nach dem großen Theaterspielerfolg über das Leben Martin Luthers geht das Stadtspiel mit den Vorbereitungen für das neue Stück „Unruhige Zeiten – Werne zwischen Krieg und Frieden“ in die nächste Runde. Die Resonanz auf das zweite Vorbereitungstreffen war riesig.

Mehr als 100 Interessierte wollen am Stück, das am 24. und 25. Juni jeweils ab 17 Uhr auf dem Kirchplatz gezeigt wird, mitwirken. Gottfried Forstmann führte die Anwesenden anfangs in die organisatorischen Formalien ein, um schon kurz darauf zum eigentlichen Thema zu kommen: dem Schauspiel.

Das Theaterspielen sei keine leichte Aufgabe und erfordere Disziplin und Organisationsfähigkeit. Neben Wandelbarkeit und Einfühlungsvermögen in die Rollen, die die Teilnehmenden einnehmen müssten, sei insbesondere Verlässlichkeit und Begeisterungsfähigkeit für die Rolle und das Publikum von Belang.

Forstmann stellte klar, dass jede Rolle, so klein sie auch sei, zum Gelingen des Stücks beitrage und man nur mit zuverlässigem Erscheinen ein gelingendes Stück erreiche. Wer vor den Proben, die nach Rosenmontag ein bis zwei Mal pro Woche am Samstag oder Sonntag stattfinden sollen, nicht könne, solle dies möglichst schnell kommunizieren, sodass eine Lösung gefunden werden kann. Auch das Umschreiben einiger Textpassagen des Stücks stellt für Gottfried Forstmann kein Problem dar, denn wenn es nötig sei, müsse man den Text an Schauspieler und Probezeiten anpassen.

Neben der Flexibilität der Organisatoren und ihrer Rücksicht auf Rollenwünsche, Talente und natürliche Sorgen der Teilnehmenden spielen auch die räumlichen Gegebenheiten eine große Rolle. Möglichkeiten zum Umziehen für die Spielenden werden sich im Rathaus, im Kirchhof 14 und in der zur Verfügung gestellten Geschäftsstelle der CDU in Werne befinden. Geprobt wird bei gutem Wetter draußen auf dem Roggenmarkt.

Durch die Besucher des Wochenmarkts können sich unerfahrene Schauspieler oder jene, die auch nach jahrelangem Training noch immer unter Lampenfieber leiden, an die Sichtbarkeit durch ihre Rolle gewöhnen und in ersten Kontakt mit dem Publikum kommen. So stehen schon bald die ersten Proben für das Aufmarschieren auf dem Marktplatz an, ebenso Kneipen- und Kirchenszenen, die Dramaturgie und Spannung versprechen.

In dem Stück wird Christian von Braunschweig die Stadt Werne überfallen, während Wachmannschaften die Stadttore bewachen. Mit Orgel- und Blasmusik sowie Unterstützung des Chors „Singing Ladies“ erwartet das Publikum in wenigen Monaten ein Schauspiel geprägt von Gefühlen der Bedrohung, Angst, Erlösung und großer schauspielerischer Vielfalt.

Bei Fragen steht Marita Gräve unter der 0172/2637041 oder via E-Mail m.graeve@verkehrsverein-werne.de zur Verfügung.

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