Deeskalation: Kennenlernen der persönlichen Grenzen enorm wichtig

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Werne. Der Internationale Frauentag ist zwar schon vorbei, die Veranstaltungsangebote unter dem Motto „Heldin – Rebellin – Vorbild“ dauern in Werne aber noch an. Am Samstag, 11. März, fand unter anderem ein Deeskalationstraining statt.

„Nerven behalten ist gut, Selbstbehauptung weit besser“, lautete es in der Ankündigung zum Angebot mit Deeskalationstrainerin Gundi Lauf im Familiennetz. Tatsächlich aber sollte der erste Punkt auch eine wichtige Bedeutung einnehmen.

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Denn unmittelbar vor dem Beginn des Workshops „Starke Frauen“ hatte die Kursleiterin sich und die teilnehmenden Frauen versehendlich ausgesperrt. Trotz einer Vielzahl an Telefonaten fand sich vorerst keine Rettung mit Schlüssel, sodass der Kurs vor der Tür der Einrichtung stattfand.

„Das hat aber dann erstaunlich gut funktioniert“, so Gundi Lauf. Auf dem Programm standen unter anderem verbale Deeskalationsstrategien. So sei die Fähigkeit, Nein zu sagen, oftmals der erste Schritt zur persönlichen Freiheit. Es sei wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und diese zu wahren, um langfristig in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Auch das Stärken der Selbstliebe spielte eine wichtige Rolle. „Es hat eine ständige Interaktion stattgefunden, bei der die Teilnehmerinnen viel Persönliches eingebracht haben. Genau das war auch Sinn der Sache“, bilanzierte Gundi Lauf zufrieden.

Kurz vor dem offiziellen Kursende traf dann die alarmierte Bettina Stilter vom Familiennetz ein, sodass der Abschuss doch noch im Gebäude stattfinden konnte. So konnten bereits besprochene Themen anhand der vorbereiteten Materialien noch einmal veranschaulicht werden. Nach dem Kurs äußerten mehrere der Teilnehmerinnen den Wunsch nach einer Fortsetzung.

Der letzte Termin zum Frauentag findet am Freitag, 31. März statt. Um 19.30 Uhr geht es im JuWeL dann um die Internet-Subkultur „Incels“.

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