FBS Werne beleuchtet Umgang des Bistums mit vorbestraften Pastor

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Werne. In der Familienbildungsstätte Werne findet am Montag, 11. September, von 19 bis 20.30 Uhr der Vortrag „Und ich dachte, das käme nie raus!“ statt.

Es geht dabei um den Umgang des Bistums Münster mit Pfarrer Theo Wehren (1931* – 2011+) – eine typische Skandalgeschichte eines vorbestraften Sexualstraftäters und beliebtem Pastor. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Betreuungsverein KSD e.V. statt,

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Pastoralreferent und Historiker Michael Kertelge ist den Spuren des Priesters Theo Wehren nachgegangen, der auch im Bericht der Historiker-Kommission zum Missbrauch im Bistum Münster an prominenter Stelle Erwähnung findet.

In Selm-Beifang in der Gemeinde St. Josef begann er seine priesterliche Tätigkeit 1966-1969. Der Verfasser schildert in seinem mit Bildern angereicherten Vortrag den Umgang des Bistums Münster mit dem Fall eines pädophilen Mehrfachtäters im Priestergewand. Beleuchtet wird der Auslöser des 2019 aufgekommenen Skandals, der das Verfahren neu ins Rollen brachte.

Skizziert werden dann im Folgenden die Stationen des spätberufenen Priesters. Über Stationen als Kaplan in Selm St. Josef und Recklinghausen St. Antonius führte sein Weg als Pfarrer nach Bocholt-Barlo St. Helena. Dort wirkte er bis zu seiner Emeritierung 2006 über 30 Jahre.

Seit 1968 übte Theo Wehren sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen aus. Dazu hatte er einen seelsorglichen Kontakt zum Kinderheim St. Josef in Wernritisch kommentiert. Ebenso wird die Nicht-Verantwortung des Bistums Münsters als Personal führende Stelle geschildert und auf die so genannten „Bystanders“ geblickt.

Am Schluss können in einem gemeinsamen Gespräch die Eindrücke ausgetauscht und Fragen gestellt werden. Auch persönliche Erlebnisse und Eindrücke haben ihren Platz.

Nähere Informationen und Anmeldung im Büro der FBS, Tel.: 02389 400210, per Mail fbs-werne@bistum-muenster.de oder online: www.fbs-werne.de.

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