GSC-Schüler diskutieren mit Experten über „Außerirdisches“

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Werne. Werden wir in Zukunft auf dem Mars leben? Wann können wir die ersten Aliens begrüßen? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF des Gymnasiums St. Christophorus.

Um das Wissen über die Entstehung der Erde und anderer Planeten aufzufrischen und zu erweitern, lud die Biologie- und Chemielehrerin Johanna Hagedorn den renommierten Wissenschaftler Dr. Richard Bräucker ein. Dieser beschäftigte sich jahrelang in der Forschung und Lehre mit den Auswirkungen äußerer Gegebenheiten auf Lebewesen, wofür er später den Doktortitel erlangte.

Durch die Gründung und Leitung der DLR School Lab in Köln über viele Jahre weiß Dr. Bräucker, wie man Kindern und Jugendlichen komplexe Themen einfach erklärt. Während seines Vortrages in Werne spannte er den Bogen zwischen Entstehung des Weltalls und der Zukunft unseres Lebens. Er betonte die Winzigkeit, die der Mensch im Universum darstellt, wenn man beispielweise einen Zeitstrahl betrachtet. Die unglaublichen Dimensionen werden deutlich, wenn man die Entstehung des Universums als 1. Januar eines Jahres setzt und im Verhältnis die Geburt des ersten Menschen auf den 31. Dezember um 23:58 Uhr datiert. Diese Tatsache ließ ein Raunen durch die Zuhörenden gehen, die gespannt und aufmerksam dem Vortrag folgten.

Doch die Frage nach dem Leben auf anderen Planeten brannte den Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln. Dr. Bräucker zeigte einige Planeten auf, auf denen in der Theorie Leben, wie wir es kennen, möglich wäre. Doch bis jetzt konnten noch keine Anzeichen für Außerirdische gefunden werden. Einen Umzug von der Erde auf einen dieser Planeten wird vermutlich erst in einigen Jahrzehnten überhaupt in Erwägung gezogen werden können. Solange noch nicht das ganze Sonnensystem, alle Galaxien und das gesamte Universum erforscht sind, kann man nicht ausschließen, dass es Leben auf anderen Planeten gibt.

Warum sollte die Erde mit ihren unzähligen Lebewesen ein einzigartiges Phänomen sein? Die Schülerinnen und Schüler hatten im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen, die Dr. Bräucker gerne beantwortete. Unter großem Applaus nahm der Wissenschaftler anschließend ein Geschenk von Johanna Hagedorn und der gesamten Stufe entgegen. An diesem rundum gelungenen Vormittag wurden viele Fragen geklärt und die Hoffnung auf die Zukunft gestärkt.

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