Kita St. Sophia bleibt erhalten: Über das „Wie“ wird weiter verhandelt

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Werne/Stockum. Farbenfroh, aber mit ernsten Gesichtern taten Eltern und Kinder der Kita St. Sophia gestern (14.11.2023) im Stadthaus ihre Sorgen über die Hängepartie zur Zukunft der Einrichtung kund. Beruhigende Worte kamen von Benedikt Striepens (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzender des tagenden Jugendhilfe-Ausschusses.

„Fraktionsübergreifend ist klar, dass wir den Erhalt der Kita St. Sophia wollen. Ich sehe keine andere Alternative und bin guter Hoffnung, dass wir die entscheidenden Pflöcke heute einschlagen. Ich kann Ihre Forderung, dass eine Lösung jetzt her muss, nur unterstreichen“, sagte Benedikt Striepens, der ebenso die politische Unterstützung für die geplante dritte Gruppe in der Kita St. Marien in Horst unterstrich.

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Wie bereits berichtet stand der Punkt „Kitaangelegenheiten“ nur im nicht-öffentlichen Teil der Ausschusssitzung auf der Tagesordnung. Striepens bat die Interessierten im Zuschauerraum um Verständnis: „Vertragsvarianten dürfen nicht öffentlich verhandelt werden, da verhält es sich wie bei Grundstückskäufen.“

„Fast 5 Jahre Warten reicht!“ – Deutliche Kritik richteten die Eltern an das Bistum Münster und die Stadt Werne mit Blick auf die Hängepartie zur Zukunft der Kita St. Sophia.

Soviel sei vorweg genommen: In der Debatte hinter verschlossenen Türen wurde am Abend dann noch keine finale Einigung erzielt. Sowohl Politik als auch Verwaltung sahen sich jedoch am nächsten Morgen einen Schritt weiter. „Es geht ja nur noch um das ‚wie‘, nicht um das ‚ob‘ wir es machen“, so noch einmal Striepens.

Frank Gründken, Familiendezernent der Stadt Werne, betonte am Mittwoch (15.11.2023) im Gespräch mit WERNEplus: „Wir haben nicht die Absicht, eine Kita im Regen stehen zu lassen oder diese zu schließen. Alle Einrichtungen dürfen sich unserer hohen Wertschätzung sicher sein.“ Dennoch konnte er erwartungsgemäß keine unterschriebenen Verträge nach der nicht-öffentlichen Sitzung präsentieren. Aber: „Wir haben die Basis geschaffen, dass diese bald unterschriftsreif sind und wir in einem politisch legitimierten Rahmen weiter verhandeln können.“ Der Investor könne auf dieser Basis weiterarbeiten.

Endgültig in „trockenen Tüchern“ dürften diese Kitaangelegenheiten wohl erst bei der übernächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 13. März 2024 sein, wenn über die Endfassung der Verträge abgestimmt wird – dann in öffentlicher Sitzung.

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