Freitag, Januar 9, 2026

Löschzüge probten Bekämpfung eines Vegetationsbrandes

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Werne (ots). Am Montag, 28. August 2023 fand eine gemeinsame Übung des Löschzuges Stockum und der Löschgruppe Holthausen zum Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“statt. Dazu wurde ein Vegetationsbrand auf einem Feld an der Straße „Froningholz“ in Werne simuliert. Der Landwirt hatte sein Feld für die Übung freundlicher Weise zur Verfügung gestellt, schildert Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr, Robin Nolting.

Die Brandbekämpfung wurde mit dem Waldbrandequipment vorgenommen. Dieses besteht aus einem Rucksack, welcher D-Schläuche, einen D-Verteiler und auch D-Hohlstrahlrohre enthält. Ebenfalls wurde auch die altbewährte Löschweise mit einer Feuerpatsche getestet. Bei einem Vegetationsbrand muss man von vielen Seiten vorgehen, um eine Ausbreitung zu verhindern und und um das Feuer möglichst schnell von allen Seiten eindämmen zu können.

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Ferner wurde auch eine Riegelstellung zum angrenzenden Landwirtschaftlichen Anwesen aufgebaut, damit das Feuer nicht übergreifen kann. Es wurde ein Wasserbehälter in Form eines Containers aufgebaut, der das Löschwasser erst einmal bereithalten kann. Für die Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zwischen Hydranten zum Container eingesetzt.

Eine Löschwasserversorgung ist vor allem in den ländlichen Bereichen oft eine große Herausforderung, da nicht ausreichend Hydranten in unmittelbarer Einsatznähe zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund wurde ebenfalls ein Zubringer-Güllefass (Pufferbehälter) von der Biogasanlage Glitz-Ehringhausen eingesetzt, welches 26 Kubikmeter Wasser Inhalt hat.

Dieses ließ sich in acht Minuten am Hydranten befüllten, was durchaus schnell für diese Wassermenge ist. Gerade bei Wald- oder Vegetationsbränden stünden mehrere Landwirte zur Verfügung, auf die der jeweilige Einsatzleiter zurückgreifen könne, erläutert Nolting.

Das Fazit der beiden Einheiten war nach der Übung durchaus positiv. Das neue Equipment wurde auf Herz und Nieren geprüft und auch die Einsatztaktiken mit einem Pufferbehälter oder dem Güllefass als Löschwasser-Zubringen konnten erprobt werden.

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