„NetzwerkWerne“ will Familien in Problemlagen unterstützen

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Werne. Familien Mut zu machen, neue Wege zu gehen, sie in allen Problemlagen zu unterstützen – das ist das große Ziel des Projekts „NetzwerkWerne“. Es läuft über vier Jahre und kommt in den Genuss europäischer Fördergelder in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

„Es richtet sich ab sofort an Eltern, egal ob zu zweit oder alleinerziehend, und ihre Kinder, die teilweise oder gänzlich ihren Lebensunterhalt durch Bürgergeld oder Grundsicherung bestreiten“, erklärt Projektleiterin Gisela Weiß vom Caritasverband Lünen-Selm-Werne e.V. im Gespräch mit WERNEplus.

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„NetzwerkWerne“ wird durch das Programm „Akti(F)plus – aktiv für Familien und ihre Kinder“ von der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF-Plus) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

Wichtiges Mosaiksteinchen ist die Vernetzung der unterschiedlichen Kooperationspartner. Neben dem Caritasverband ist das Jugendamt der Stadt Werne mit im Boot. Leiter Maik Rolefs ist begeistert: „Wir sind froh, die Caritas an unserer Seite zu wissen. Der Bedarf ist groß. Daher haben wir uns hohe Ziele gesetzt.“

Die Familien sollen in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe gefördert werden. Gisela Weiß erläutert: „Wir bieten unter anderem Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen. Wir schauen, ob die Familie alle Leistungen für ihre Kinder bekommt, die ihr zustehen. Wir entwickeln gemeinsam mit den Familien ihre beruflichen Chancen. Dafür kümmern wir uns um die Organisation der Kinderbetreuung gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Werne. Wir vermitteln in Praktika und Ausbildungsstellen sowie in Arbeit in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit im Kreis Unna.“

Das Projekt soll – daher auch der Name – ein Netzwerk sein, dass bei Problemen an die bestehenden Beratungsstellen vermittelt und diese durch neue Angebote ergänzt. Gisela Weiß wird ab Januar durch zwei weitere Kolleginnen unterstützt. „NetztwerkWerne“ soll nach dem Förderende am 30. September 2027 mit seinen Angeboten fortgeführt werden.

„Es gibt natürlich Schnittmengen zur Quartiersarbeit im Holtkamp rund um das Pfarrheim St. Johannes. Doch es sind zwei separate Projekte“, so Caritas-Bereichsleiterin Margret Banken-Konrad abschließend.

INFO

Ansprechpartnerin: Gisela Weiß, Mobil: 0151 / 15 48 70 75 – E-Mail: weiss@caritas-luenen.de, Telefonische Sprechzeiten: Di., Mi. und Do. 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Sprechzeiten in der Familienbildungsstätte, Konrad-Adenauer-Str. 8 in Werne: Dienstag und Donnerstag von 10.00 – 12.00 Uhr, Termin idealerweise vorab telefonisch vereinbaren.

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