Mittwoch, April 24, 2024

Wir für Werne und MIT zeigen Flagge – „Nie wieder ist jetzt“

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Werne. „Nie wieder ist jetzt“, sagen Wir für Werne (WfW) und die Mittelstandsvereinigung (MIT) und unterstützen die bundesweite Kampagne von 100 namhaften Firmen, indem sie Aufkleber drucken ließen und kostenlos in Werne verteilen. Das teilen die Vorsitzenden Michael Zurhorst (WfW) und Uta Leisenttritt (MIT) jetzt mit und erläutern, was dahinter steht.

„Nach dem abscheulichen Terrorangriff der Hamas wird in Deutschland – und hier besonders in Berlin – Antisemitismus auf offener Straße zelebriert. Wohnungen deutscher Juden werden mit Judensternen beschmiert, die Anschläge auf jüdische Einrichtungen vervielfachen sich in kurzer Zeit, selbst in Werne wird die kleine Solidaritätsbekundung der Stadtverwaltung und des Stadtrates mit unseren jüdischen Mitbürgern durch den Diebstahl der israelischen Flagge konterkariert. Wir sind zutiefst beschämt, dass dies in Deutschland wieder Wirklichkeit wird“, heißt es in der Mitteilung.

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Wir für Werne e.V. und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Stadtverband Werne möchten deshalb die Kampagne „Nie wieder – ist jetzt“ unterstützen und somit Flagge zeigen gegen Antisemitismus. Dazu hat man einen Autoaufkleber in DIN A6 Format drucken lassen, um so allen Werner Mitbürgern die Gelegenheit zu geben, mit dieser kleinen Geste ihre Solidarität mit den Juden hier in Deutschland zu bekunden.

Die Aufkleber gibt es fast überall in Werne. Foto: privat

Die Aufkleber werden kostenlos bei Bücher Beckmann, der Stadtsparkasse, der Volksbank und in der Stadtverwaltung ausgegeben. Bei größerem Bedarf können Exemplare per e-mail auch bei info@grunewald-werne.de angefordert bzw. abgeholt werden. Die Stadtverwaltung mache ebenfalls mit und gebe die Aufkleber auch im Stadthaus aus.

„Der Krieg in Israel ist grausam und gefährlich. (…) Die Hamas muss die Geiseln freilassen und die Angriffe auf Israel beenden. Man kann trotzdem zu der Palästinafrage differenzierte Meinungen haben. Keine zwei Meinungen kann es jedoch geben, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz haben darf“, schreiben Leisentritt und Zurhorst.

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