Wir für Werne und MIT zeigen Flagge – „Nie wieder ist jetzt“

Anzeige

Werne. „Nie wieder ist jetzt“, sagen Wir für Werne (WfW) und die Mittelstandsvereinigung (MIT) und unterstützen die bundesweite Kampagne von 100 namhaften Firmen, indem sie Aufkleber drucken ließen und kostenlos in Werne verteilen. Das teilen die Vorsitzenden Michael Zurhorst (WfW) und Uta Leisenttritt (MIT) jetzt mit und erläutern, was dahinter steht.

„Nach dem abscheulichen Terrorangriff der Hamas wird in Deutschland – und hier besonders in Berlin – Antisemitismus auf offener Straße zelebriert. Wohnungen deutscher Juden werden mit Judensternen beschmiert, die Anschläge auf jüdische Einrichtungen vervielfachen sich in kurzer Zeit, selbst in Werne wird die kleine Solidaritätsbekundung der Stadtverwaltung und des Stadtrates mit unseren jüdischen Mitbürgern durch den Diebstahl der israelischen Flagge konterkariert. Wir sind zutiefst beschämt, dass dies in Deutschland wieder Wirklichkeit wird“, heißt es in der Mitteilung.

- Advertisement -

Wir für Werne e.V. und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Stadtverband Werne möchten deshalb die Kampagne „Nie wieder – ist jetzt“ unterstützen und somit Flagge zeigen gegen Antisemitismus. Dazu hat man einen Autoaufkleber in DIN A6 Format drucken lassen, um so allen Werner Mitbürgern die Gelegenheit zu geben, mit dieser kleinen Geste ihre Solidarität mit den Juden hier in Deutschland zu bekunden.

Die Aufkleber gibt es fast überall in Werne. Foto: privat

Die Aufkleber werden kostenlos bei Bücher Beckmann, der Stadtsparkasse, der Volksbank und in der Stadtverwaltung ausgegeben. Bei größerem Bedarf können Exemplare per e-mail auch bei info@grunewald-werne.de angefordert bzw. abgeholt werden. Die Stadtverwaltung mache ebenfalls mit und gebe die Aufkleber auch im Stadthaus aus.

„Der Krieg in Israel ist grausam und gefährlich. (…) Die Hamas muss die Geiseln freilassen und die Angriffe auf Israel beenden. Man kann trotzdem zu der Palästinafrage differenzierte Meinungen haben. Keine zwei Meinungen kann es jedoch geben, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz haben darf“, schreiben Leisentritt und Zurhorst.

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Unbekannte zünden manipulierte Feuerwerkskörper am Gersteinwerk

Stockum. Nach mehreren Knallgeräuschen am RWE-Kraftwerk in Werne-Stockum am späten Donnerstagabend (4. Juni 2026) sucht die Polizei Dortmund nach Zeugen. Gegen 23.15 Uhr verursachten Unbekannte...

Stadtprozession in Werne findet zum 403. Mal statt

Werne. Im Jahr 1622 wurde die Stadt Werne vor dem drohenden Überfall und der Plünderung durch die Truppen von Christian von Braunschweig bewahrt. Als Zeichen...

Kita Arche Noah: Neue Küchenzeile und ein fröhliches Sommerfest

Werne. Das pädagogische Team und die Kinder der Mäusegruppe der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah freuen sich über eine neue moderne Küchenzeile. Möglich wurde diese...

TV Werne trotzt Wind und Wetter – Carlo Zaccheddu überragt

Werne/Paderborn. Widrigste Bedingungen mit Starkregen, Sturm und Gewitterschauern konnten den Nachwuchs-Leichtathleten des TV Werne bei den westfälischen Blockmeisterschaften der U16 im Ahorn-Sportpark in Paderborn nichts...