Freitag, April 12, 2024

NRW-Ministerium gibt 115.000 Euro zur Stärkung der Werner Innenstadt

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Werne. Positive Nachrichten aus der Landeshauptstadt Düsseldorf überbrachte Wirtschaftsförderer Matthias Stiller am Mittwoch, 29. November 2023, im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (ASPW). Rund 115.000 Euro Fördermittel fließen aus der Initiative „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Innenstadt nach Werne. Innenstädte und Ortskerne sollen mit den Mitteln aus dem mit insgesamt 35 Millionen Euro gefüllten Fördertopf Maßnahmen umsetzen können, die zu ihrer Stärkung beitragen.

„Unsere Innenstädte bieten uns wichtige Aufenthaltsorte für die Menschen vor Ort, für Handel, Arbeit, Begegnung und mehr. Doch jede Bürgerin und jeder Bürger merkt: Die Innenstädte wandeln sich – so auch in Werne. Es braucht Investitionen und Engagement, damit sie lebens- und liebenswert bleiben. Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung aus dem Haus unserer Ministerin Ina Scharrenbach MdL nun einen Beitrag für eine bessere Aufenthaltsqualität in der Innenstadt von Werne leisten können“, schilderte bereits im Vorfeld Wernes neuer CDU-Chef Martin Cyperski.

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Einschließlich des 40-prozentigen Eigenanteils der Stadt werden somit in den nächsten vier Jahren rund 190.000 Euro in die Förderung der Innenstadt investiert. Aus dem „Sofortprogramm Innenstädte“ habe die Stadt bereits in den Vorjahren Fördermittel erhalten und nun eine positive Rückmeldung des Ministeriums zum Förderantrag erhalten

Fördermittel sollen Leerstände bekämpfen

„Diese Förderung ermöglicht uns, leerstehende Einzelhandelsflächen wieder mit Leben zu füllen”, kündigt der Wirtschaftsförderer an. So erhielten Gründer, Einzelhändler oder Gastronomen bei einer Anmietung eines Leerstands die Möglichkeit, bis zu zwei Jahre hohe Zuschüsse zur Miete zu erhalten. Voraussetzung für einen Zuschuss nach der Förderrichtlinie des Landes sei es, dass auch die Eigentümer einer Geschäftsimmobilie die Ansiedlung durch einen Mietvertrag unterstützen, dessen Mietzins höchstens 70 Prozent des letzten Mietvertrags der Immobilie beträgt.

„Nährboden für gute Entwicklungen“

Ein weiterer Baustein der Förderung ist die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, so Cyperski: „Mit den Fördermitteln können einige Gestaltungselemente zur Förderung der Aufenthaltsqualität umgesetzt werden, zum Beispiel mobile Sitzgelegenheiten. Hierzu werden wir uns noch intern und der Politik abstimmen. Wir schaffen damit weiteren Nährboden für gute Entwicklungen. Damit darauf Neues erwachsen kann, braucht es sowohl das Zusammenspiel der Immobilieneigentümer, des Handels und der Dienstleister als auch die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher aus der Region, die in unsere Innenstadt kommen und die Angebote auch nutzen.“ Auch für Analysen und die Entwicklung von Strategien könne ein Teil der Fördermittel genutzt werden.

Zum Hintergrund

Am 2. Juli 2018 hat sich die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ gegründet. Die Initiative wird von Partnern der kommunalen Familie, des Handels, der Wohnungswirtschaft, der Baukultur sowie vom Netzwerk Innenstadt und der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne getragen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen hat zusammen mit den Bündnispartnern das Ziel, die Städtebau- und Wohnungspolitik in den Stadtzentren weiterzuentwickeln, Förderschwerpunkte zur Innenstadtentwicklung auszugestalten sowie Stadt- und Ortskerne zu stärken.

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