Montag, Februar 2, 2026

Perfekter Ferienstart: Sola-Kinder auf den Spuren von Sherlock Holmes

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Werne/Selm. Für 53 Jungen und Mädchen im Alter zwischen neun und 13 Jahren war das Sommerlager (Sola) am Ortsrand von Selm ein toller Start in die Sommerferien. Geländespiele, Quizfragen, ein Freibadtag und abendliches Lagerfeuer bildete den Camp-Alltag.

Eingeladen hatte der überkonfessionelle Verein „Kinder und Jugendfreizeiten mit Vitamin C“. Dem Verein gehören Christen aus Werne, Selm und Nordkirchen an. Aus dieser Region kamen die meisten Kinder. Der Verein organisiert die Sola-Woche seit 2007.

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Jedes Jahr steht die Camp-Woche unter einem bestimmten Motto. 2023 hatten sich die Organisatoren für die beiden Meisterdetektive Sherlock Holmes und Dr. Watson entschieden. Natürlich gab es auch einen Fall zu lösen. Die Jungen und Mädchen mussten jeden Tag neue Rätselfragen beantworten. Meist gab es diese Aufgaben schriftlich. Besonders stark war die Konzentrationsfähigkeit der jungen Hilfsdetektive gefragt, wenn die Fragen in kleinen Filmschnipseln versteckt waren. Intensiv wurde dann beispielsweise darüber diskutiert, ob das geöffnete Fenster in einem Haus eine Bedeutung für den Fall hat oder nicht.

Natürlich bedeutet ein Zeltlager für die jungen Bewohner nicht, dass es einen Vollservice gibt. Deswegen waren die Jungen und Mädchen zeltweise und täglich abwechselnd zu Gruppen mit verschiedenen Aufgaben eingeteilt. Küchendienst oder Toilettenwagen putzen waren einige dieser Aufgaben. Außerdem sollten die Zelte ordentlich aufgeräumt sein. Ein zehnjähriges Mädchen meinte ganz selbstbewusst: „Unser Zelt sieht viel aufgeräumter aus, als mein Zimmer zu Hause.“

Die abendliche Singrunde um das Lagerfeuer machte für viele Sola-Kinder den Tag erst richtig rund. Foto: Steinmüller

Besonders beliebt waren die jeweils frisch aus möglichst regionalen Produkten gekochten Mahlzeiten. Die „gute Fee“ in der Küche Dagmar Hanke, von den Kindern „Dagi“ genannt, zauberte jeden Tag das in die Teller der Campkinder, was Kinder in diesem Alter gerne essen.

Für die Betreuung kleinerer Verletzungen stand das Sanitätszelt bereit. Ann-Kristin Schulenberg aus Werne macht regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse mit, um für diese Aufgabe gerüstet zu sein. Besonders in den Hitzetagen hatten einige Kinder Kreislaufprobleme. Dazu meint Schulenberg: „Am nächsten Tag waren die betroffenen Mädchen und Jungen alle wieder fit“.

Höhepunkte waren jeweils am Spätabend die Lagerfeuer auf der großen Wiese des Sola-Camps. Die Kinder stellten die Bänke rund um das helllodernde Feuer auf und Frank Ullrich oder sein Sohn Silas begleiteten auf der Gitarre die von den Kindern gewünschten christlich-fröhlichen Lieder. Besonders beliebt waren die Nachtwachen, bei denen Kinder bis Mitternacht aufbleiben durften.

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