Pfarrer Bader hat Ev. Gemeinde verlassen – Pfarrbezirke abgeschafft

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Werne. Pfarrer Andreas Bader, der erst vor knapp zwei Jahren in die Lippestadt kam, hat die Evangelische Kirchengemeinde Werne nach längerer Krankenzeit zum 28.Februar verlassen. Die Pfarrstelle wird nach Aussage der Superintendentin des Kirchenkreises Hamm, Kerstin Goldbeck, nicht mehr wiederbesetzt.

Somit sind seit dem 1. März 2023 Diakon Michael Reckmann, Pfarrerin Carolyne Knoll (mit einem halben Stellenumfang) und Pfarrer Alexander Meese hauptamtlich für die Gemeindearbeit zuständig und werden zusammen mit dem Presbyterium ein Konzept erarbeiten, wie die Gemeindearbeit mit weniger hauptamtlichen Personal zukünftig gestaltet werden soll. In die Überlegungen wird auch die Gemeinde einbezogen werden. Das teilte die Gemeinde in einer Presseinformation mit. 

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Weitere zahlreiche Veränderungen gab es schon im laufenden Jahr. So konnten frei gewordene Stellen im Presbyterium wiederbesetzt werden. Am 26. Februar wurden Dorothee Gäßner, Sabine Strauß, Torsten Swat und Felix Wiorek in ihr Amt eingeführt und von Pfarrer Alexander Meese als Vorsitzender des Presbyteriums verpflichtet. Im Rahmen ihrer Berufung hat das Presbyterium außerdem eine Veränderung in der Gemeindestruktur beschlossen und die Pfarrbezirke abgeschafft, sodass es jetzt auch in der Struktur nur noch eine Kirchengemeinde mit den Standorten Werne, Stockum und Herbern gibt.

Damit führt das Presbyterium die strukturellen Veränderungen fort, die mit der Einrichtung des Interprofessionellen Teams begonnen wurden. Die Gemeinde als Ganze soll so stärker in den Blick genommen werden, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können, heißt es weiter.  

Auch personell gab es einige Veränderungen: Anja Osterkemper, Mitarbeiterin im Gemeindebüro, ist zum 1. März gegangen. Dafür konnte im Januar Stephanie Paulig als Nachfolgerin eingestellt werden. Am 12. März wurde Anja Osterkemper in einem festlichen Gottesdienst verabschiedet und Stephanie Paulig in ihre Stelle eingeführt. Ab April wird eine zweite Mitarbeiterin das Team im Gemeindebüro komplettieren.  

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