Freitag, Januar 2, 2026

Sommerhitze lässt im Solebad Werne den Besucherrekord purzeln

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Werne. Seit Ende Mai ist die Freibadsaison im Solebad eröffnet. Der ungewöhnlich heiße Juni sorgt seit einigen Tagen für eine sehr hohe Besucherfrequenz, die sogar Rekorde purzeln lässt. Das zurückliegende, lange Fronleichnam-Wochenende dürfte in die Geschichte des Bades eingehen.

An der derzeitigen Sommerwelle scheiden sich die Geister. Während bei jedem trockenen und warmen Sommertag die Waldbrandgefahr steigt und Landwirte mit Sorgen auf ihre Ernte blicken, beschert der Sommer dem Solebad viele Badegäste.

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Am Sonntag, 11. Juni, gab es im Solebad einen neuen Besucherrekord. Dieser lag bisher bei 2755 Gästen, die am 14. August 2022 das Bad besuchten. „Am Sonntag waren 2802 Menschen da. Das ist seit dem Neubau die bisher größte Zahl an Besuchern“, so Badleiter Jürgen Thöne auf Anfrage von WERNEplus.

Aufgrund der enormen Nachfrage wurde am Nachmittag für etwa zwei Stunden sogar der Verkauf von Karten für den Solebereich eingestellt, weil dieser Bereich kaum noch Platz bot. Das habe es bisher noch nicht gegeben, erklärt der Badleiter. Alternativ lösten in diesem kurzen Zeitraum dann viele Gäste ein Ticket auf das Freibad.

Die Ruhe vor dem großen Ansturm haben am Samstagvormittag diese drei Mädchen im Solebad genossen. Foto: Volkmer

Insgesamt markiert das verlängerte Wochenende das bisher erfolgreichste des laufenden Jahres mit rund 8.000 zahlenden Gästen an vier Tagen. „Ein großes Lob an das gesamte Team, welches den Sonntag und die anderen Tage gut gemeistert hat. Solche Starklasttage sind schon ein großer Anspruch an das Personal. Top gemacht“, lobt Thöne die Mitarbeitenden.

Tatsächlich gibt es eine Reihe an Freibädern, die aktuell aus personellen Gründen ihre Öffnungszeiten reduziert oder gar nicht geöffnet haben. Das ist im Solebad nicht notwendig. „Wir haben im Moment alle Stellen besetzt, daher können wir die kompletten Zeiten anbieten. Die Situation in einigen anderen Bädern ist deutlich angespannter“, sagt der Badleiter.

„Badewetter ist, wenn die Butter schmilzt. Das ist ein uralter Spruch aus der Szene, der sich gerade wieder bewahrheitet“, merkt Thöne mit einem Blick auf die jüngsten Zahlen und die konstanten Temperaturen an. Zuvor sei der Besuch im zum Pfingstwochenende geöffneten Freibadbereich gut, aber eben nicht sehr gut gewesen.

Töne hofft darauf, dass die hohen, sommerlichen Temperaturen weitergehen. „Das neue Ziel lautet jetzt 3.000 Besucher“, sagt der Badchef mit einem Lächeln.    

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