Viel Bewegung im Dauerthema Windenergie in Werne

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Werne. Die Nutzung der Windenergie bleibt Dauerthema. „Da ist gerade sehr viel in Bewegung, das Thema wird uns weiter beschäftigen“, sagte Ralf Bülte, Dezernent für Stadtentwicklung und Planung, jetzt im Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Klimaschutz.

Bei einer Stadtfläche von rund 130 Hektar liege der für Windkraft genutzte Flächenanteil bei 1,7 Prozent. Damit sei das für NRW geltende Flächenziel von 1,8 Prozent fast erreicht, beantwortete er eine Nachfrage aus der Februar-Sitzung des Gremiums.

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Gegenwärtig gebe es viele neue Gesetze, schilderte er die dynamische Phase. So werde der Landesentwicklungsplan geändert. Im Bereich des Regionalverbands Ruhr (RVR) seien die 1,8 Prozent erfüllt. Gleichwohl zeichne sich eine ungleiche Verteilung im Münsterland und Sauerland ab, so der Dezernent.

Mit ihren vier Windvorrangzonen liegt die Stadt Werne bisher gut im Rennen und wird sich ab Anfang 2024 mit der Suche nach weiteren Flächenpotenziale befassen. Die Begrenzung der Konzentrationszonen soll wie berichtet jedoch 2027 entfallen. „Dann gilt nur noch die Einzelfallprüfung“, so Bülte. Anträge für die Errichtung von Windenergieanlagen prüft der Kreis Unna als zuständige Behörde.

Im NRW-Kabinett wolle man die Ziele schneller erreichen, berichtete Christoph Dammermann (FDP) vom politischen Willen in Düsseldorf. „Das wird schnell auf uns zukommen und einen starken Druck auf den ländlichen Raum ausüben“, schätzte er ein. Fast alle Windräder stünden im übrigen an der Stadtgrenze.

Die Belastung durch Windkraftanlagen für die Anwohner auf dem Land nahm Ferdinand Schulze Froning (CDU) ins Visier. „Die Bürger fühlen sich gestört, hier ist Konsens notwendig“, mahnte er.

Die Werner Konzentrationszonen seien noch nicht gänzlich ausgeschöpft, antwortete Ralf Bülte auf Nachfrage von Adelheid Hauschopp-Francke. Neben dem Windriesen am Katharinenweg und den beiden 2022 in Betrieb gegangenen Windrädern in Ehringhausen werden in diesem Jahr zwei weitere östlich der A1 in Horst errichtet.

In der Vorrangzone IV (Wessel) ist die Stadt Werne als Miteigentümerin mit im Boot. An der eigenen Fläche sei man dran, sagte Bülte zu den Planungen. Neben dem Bau neuer Anlagen gibt es auch die Möglichkeit des Repowerings für Altanlagen.

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